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Diverses
Notizen über das Bergische Land

Bergische Sagen


Überlieferungen, Sagen, Hexen- und Spukgeschichten
aus dem Bergischen Land


Wenn man sich mit Geschichte beschäftigt, stößt man immer wieder auf alte Überlieferungen, Anekdoten, Sagen und Legenden. Zwar erschließt sich naturgemäß bei den beliebten Spukgeschichten eine Logik nicht so recht, und manche sind einfach nur zum Schmunzeln geeignet. Aber viele Überlieferungen haben einen wahren Kern oder schmücken phantasievoll geschichtliche Tatsachen aus. Andere versuchen sich in der Erklärung alter, rätselhafter Ortsnamen oder gewähren Einblicke in Alltagsgeschehnisse und Denkweisen einer längst entschwundenen Vergangenheit,

Zahlreiche Sagen des Bergischen Landes hat der Heimatforscher Otto Schell (1858-1931) gesammelt und erstmals 1897 in oft nur knappen Sätzen veröffentlicht. Einige davon sind an verschiedenen Stellen auf dieser Webseite wiedergegeben. In ausgeschmückter Form finden sie sich auch heute in der lokalen Sagenliteratur.




  • Düsseldorf: Jacobe von Baden


  • Erkrath: Der Ritter von Unterbach erschießt einen Dachdecker
  • Erkrath: Die Einführung der Reformation in Erkrath
  • Erkrath: Das letzte bergische Ritteraufgebot


  • Haan: Die Legende von den Märtyrern Chrysantus und Daria
  • Haan: Am "Ailter" bei Haan
  • Haan: Der Hund aus dem Dom
  • Haan: Der Ritt auf dem Ungeheuer im Walde
  • Haan: Die Spinnerinnen bei Horstmannsmühle
  • Haan: Die Sandlöcher
  • Haan-Gruiten: Gris-Micken in der Düsseler Mühle


  • Hilden: Das Holterhöfchen / Die gespenstige Reiterin
  • Hilden: Das Heidenkönigsgrab / Der Jaberg bei Hilden
  • Hilden: Die Hexe auf dem Jaberge


  • Langenfeld: Haus Graven

  •   Leichlingen: Zoppesmur

  • Solingen: Wie die Solinger Klingen erfunden wurden
  • Solingen: Wieland der Schmied
  • Solingen: Peter Hahn, der Schmied von Solingen (historische Persönlichkeit)
  • Solingen: Das Untier sprang die Schleifer an

  • Solingen: Die Kapelle von Rupelrath
  • Solingen: Die Schinderhanneslinde (Rupelrath)
  • Solingen: Der Rüdenstein
  • Solingen: Eine Sage von den Wupperbergen


  •   Solingen: Der Rittersturz bei Schloss Burg
      Solingen: Der Schmied und die Zwerge von Müngsten
      Solingen: Wie der Pfaffenberg (bestimmt nicht!) zu seinem Namen gekommen ist

  • Solingen-Gräfrath: Der heilige Born zu Gräfrath
  • Solingen-Gräfrath: Die Reliquien der heiligen Katharina zu Gräfrath
  • Solingen-Gräfrath: Der Nonnenraub und weitere Klostersagen
  • Solingen-Gräfrath: Das Gespenst zu Gräfrath
  • Solingen-Gräfrath, Altenberg u.a.: Geschichte(n) und Sagen aus dem Kloster
  • Solingen-Ohligs: Der Spuk von Kasparsbroich
  • Solingen-Ohligs: Der ewige Jäger und die weiße Frau (Hackhausen)

  • Solingen, Haan, Hilden u.a.: Hexen


  • Wuppertal: Alte Ortsbezeichnungen
  • Wuppertal-Langerfeld: Vom "Spökenkieken" - Kätzgengehäk
  • Wuppertal-Schöller: Der Turm zu Schöller


  • Ratingen: Der Ziegenbock von Eckamp
  • Velbert: Von der Entstehung der Ortschaft Kuhlendahl


  • Wülfrath: Der Leichenzug aus dem Schloßteich
  • Wülfrath: Die fünf Kartenspieler



  • Ein Motiv wiederholt sich in vielen Erzählungen: Nächtlichen Fußgängern sprangen große, unheimliche Wesen auf den Rücken, die sich ein ganzes Stück tragen ließen und dann wieder verschwanden. Da diese Geschichten so häufig vorkommen, vermutete ich einen realen Hintergrund - Atemnot, Rückenschmerzen oder Ähnliches. Eine Erklärung könnte gefunden sein in einer Notiz im Solinger Tageblatt vom 30. März 1967 über die Entstehung des Solinger Straßennamens "Werwolf" in Solingen.

    Übrigens - sollte sich jemand darüber wundern, dass ihm noch keines der Gespenster begegnet ist, so gibt es auch dafür eine Erklärung: Die Franzosen sollen, als sie 1813 aus dem Bergischen Land abziehen mussten, allen Spuk mitgenommen haben!




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    17.03.2005, zuletzt aktualisiert 02.01.2011