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Inhaltsübersicht |
Haan
Alte Häuser und Höfe Einführung / Quellen
Übersicht A-Z |
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1430 wird das Haus "Zom Doeme" im Register zur Abgabe des Vogthafers an das Ritterhaus Horst in Hilden genannt. [Vollmar]
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2002 Das Haus "Zum Dom", Walder Straße 1 |
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Bergische Sagen, gesammelt von Otto Schell (1897)
Der Hund aus dem Dom. (Mündlich.) |
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Das zweigeschossige Schieferhaus wird 1731 urkundlich als "Am Schwanen" genannt. Im Hof befindet sich ein 32 Meter tiefer angeblich noch funktionierender Windenbrunnen. |
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2002 Das Haus "Am Schwanen", Walder Straße 2 |
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Das zweigeschossige Schieferhaus wurde 1730 wahrscheinlich (wie auch das Becherhus und das Haus "Zum Dom") als Geschäftshaus der Familie Deus erbaut. Es verfügt über ein barockes, künstlerisch wertvolles Prunktreppenhaus mit alten farbigen Bodenkacheln. |
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2002 Das Haus "Zur Krone" an der Walder Straße |
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Das kleines Fachwerkhaus wird 1724 urkundlich genannt als Gut "In der Schmitten". Es wurde 1981 restauriert.
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2002 Das Haus "In der Schmitten" |
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Schon 1410 erscheint die uralte Ortsbezeichnung Frankenberg als "Vranckenbergh" im Hühnerzinsregister für das Ritterhaus Horst in Hilden.
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![]() Damals noch Wiedenhofer Straße. Bild-Quelle: Ev. Kirchengemeinde Haan |
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![]() 1999 Das Haus Walder Straße 17/19. |
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Widenhof (Wiedenhof) wurde im Bergischen der Pfarrhof bzw. das Pfarrgut genannt. Der Ertrag aus dem Wiedenhof diente dem jeweiligen Pfarrer als Lebensunterhalt.
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1715 Wiedenhof und Frankenberg. Detail der Ploennies-Karte des Amtes Mettmann. |
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1999 Das frühere Weberhaus Wiedenhof 2. |
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Der Windhövel, gelegen am Schnittpunkt von Kaiserstraße und Bahnhofstraße, ist seit über 100 Jahren eine zentrale Adresse in Haan: als erstes Hotel am Platze, als Veranstaltungsort, als Kino, später als Warenhaus. Der Stadtpark, der Park Ville d'Eu und die katholische Kirche liegen gleich nebenan.
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"1309 September 11. Gerhard Prior, Irmgard Meisterin und der Konvent des Kl. Dünwald [Kloster Dünnwald bei Köln-Mülheim] beurkunden, daß ihnen die Ritter Ludwig Vogt von Lülsdorf, Wilhelm von Mielenforst und Heidenrich von Vringshoven als Testamentsvollstrecker der verstorbenen Ritter Gebrüder Adolf und Gottschalk von Windhövel 70 Mark mit der Bestimmung übergeben haben, daß der Kellermeister jährlich an zwei Terminen je 8 sol. zu einer Pitanz [= Zukost, reichlichere / bessere Portion] von den Klostergütern zu Schürhof (Schuren) verabreiche und daß den Nonnen Beatrix von Sülz sowie Demudis und Berta von Deutz 3 Mark Leibrente gezahlt werden. (fer. 5. post nativit. b. Marie virg.)
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Interessant sind dabei weniger die 70 Mark als der Hinweis auf die Herkunft der Ritter aus Haene (Haan), denn die Ortsbezeichnung Windhövel gab es auch anderswo:
"Der Windhövel trägt seinen Namen von dem Freiherrn von Windhövel, der das Haus im Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute. [...] Das alte Haus, worin eine Branntweinbrennerei betrieben wurde, brannte 1887 samt den Wirtschaftsgebäuden bis auf den Grund ab, wobei auch 17 Stück Rindvieh ums Leben kamen." [Lomberg S. 91] Die früheren Quellen waren Lomberg vielleicht noch nicht bekannt.
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Hotel Windhöfel. Bild-Quelle: Stadtarchiv Haan |
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Um 1900 wurde an gleicher Stelle ein repräsentativer massiver Gebäudekomplex errichtet, das "Hotel Windhövel". Eine Zeitlang befand sich darin auch das Bürgermeisteramt.
In den 1950er und 1960er Jahren war im "Windhövel" eines der beiden Haaner Kinos untergebracht, wo wir uns als Kinder am Sonntagnachmittag Märchenfilme und später "Winnetou I-III" anschauten.
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Windhöfel und Anfang der Kaiserstraße. Bild-Quelle: Stadtarchiv Haan |
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Ach ja, die Windhövel-Passage. "Im Zuge dieses Ausbaus ist keinesfalls beabsichtigt alle Bäume [an der Schillerstraße] abzuholzen." [Der Baudezernent, WZ 17.02.2007] Anfang 2012 ist allerdings das gesamte Projekt infrage gestellt. - Solange der eine oder andere Link noch funktioniert:
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Quellen: |