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Inhaltsübersicht |
Haan
Alte Häuser und Höfe Einführung / Quellen
Übersicht A-Z |
![]() 1972 Haus Stöcken. Foto: Harro Vollmar. |
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Einer der ältesten Höfe Haans
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Brüchten- und Amtsrechnung vom 20. Februar 1363, Anfang der Rechnung. Abb. bei v. Roden |
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Hof Stöcken, Gartenseite. Bild-Quelle: Stadtarchiv Haan |
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Der Hof, das Haus und seine Architektur
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"Der alte Hof Stöcken (Stöcken 1 bis 3 [...] ) ist im Raum Haan-Gruiten einer der wenigen Höfe, vielleicht sogar der einzige, der noch nennenswerte mittelalterliche Bausubstanz aufzuweisen hat. [...]
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»Das Haus ist ein Fachwerk aus dicken eichenen Pfosten als Gerüst gebaut, ein Zehnständerhaus, das früher mit Stroh gedeckt war. In die Gefacher waren Steckhölzer aus Eichenholz 6x3 cm in Rillen, die in die Gefachbalken oben und unten eingemeißelt waren, senkrecht eingeklemmt, dann mit fingerdicken Ruten, Stöcken aus Eichenholz, zugeflochten, dann von innen und außen mit Lehmspeiß, worunter gehacktes Stroh oder Schilf gemengt war, zugeschmiert.
Die zweiteilige Haustür führte auf die Deel, wo der Fußboden mit Kopfsteinen gepflastert war, hier brannte der offene Feuerherd, der mit Holz und Torf gestocht wurde. Derrf wurde im Stöcker Torfbruch bei Spörklenbruch gestochen, das Holz holte man im Stöcker Busch bei Buschhöfen an den Lehnsbusch grenzend. Damit Torf und Holz auf dem Feuerherd gut brennen konnten, lag das Brennmaterial auf Feuerböcken, damit Sauerstoff von unten dem Feuer zugeführt wurde.
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Das Stöcker Ackerland, Gärten und Baumhöfe, grenzte im Süden an den uralten Fahrweg, der vom Hof Dom über Buschhöfen durchs Heidegelände über die Kalkstraße nach Hatnit
Jakob Litsch schreibt an anderer Stelle, daß der offene Feuerherd noch bis zum Jahre 1904 bestanden hat. Leider hat man diese Konstruktion - so wie in allen anderen Haaner Höfen - dann beseitigt und durch gekaufte Öfen ersetzt. Der ursprüngliche Lehmboden im Haus ist an einigen Stellen auch heute noch nachweisbar.
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![]() Verschieferte Giebelseite von Haus Stöcken ... |
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![]() ... und die ebenfalls verschieferte Gartenseite. |
| Urkundliche Nennungen |
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"Die erste urkundliche Nachricht über den Hof Stöcken findet sich in einer Amtsverwaltungsabrechnung vom 20. Febr. 1363 als 'Johannes vam Stockde', danach als 'Henken up den Stocken' und 'Hannes Lubben gut' in der Hühnerzinsliste des Ritterhauses Horst um ca. 1410.
In zahlreichen Urkunden und Steuerlisten werden die Bewohner von Stöcken oder der Hof immer wieder erwähnt. Deshalb hier nur noch einige wenige Beispiele:
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»Anno 1653 am 17. Juni haben Wilhem Trapert, Wilhem zur Linden und Adolf zu Holthausen, Keirchemeister, mit Frantzen uf dem Stocken und Heinrich Botz accordire, daß sie die Weidenhoffer Scheur weder etwas reparieren sollen.
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1715 Ausschnitt aus der Karte des Amtes Mettmann von E. Ph. Ploennies |
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1715 ist der Hof 'Stöcken' in der Ploennies-Karte des Amtes Mettmann vermerkt.
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Jakob Litsch und seine Sammlung
Die Geschwister Jakob und Anni Litsch hatten ihr Haus mit den gesammelten Altertümern schon 1967 der Stadt Haan vermacht. Das Erbe sollte nach dem Tode des Letztlebenden angetreten werden. Damit verbunden war die Auflage, dass "Haus Stöcken" und seine Sammlung historischer Gegenstände erhalten und für interessierte Bürger zugänglich gemacht werden sollten. [Vollmar]
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![]() 2006 Der früher so genannte "Daria-Kopf" vom Taufbecken der alten Haaner Kirche. |
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![]() 2006 Schädel mit Bronzeband aus der Sammlung in Haus Stöcken. |
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Stöcken 1, 42781 Haan, Tel. 02129-52123 oder 0171 7719029 (Stand 08/2006). |
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Quellen: |