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Inhaltsübersicht |
Haan
Alte Häuser und Höfe Einführung / Quellen
Übersicht A-Z |
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Die "Backesheid" erscheint 1715 in der Landkarte von Erich Ploennies. Sie liegt südöstlich der Bollenheide, nicht weit vom Solinger Ortsteil Fürkeltrath.
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Diese Siedlungsgruppe befand sich an der Bahnhofstraße gegenüber der Einmündung Eisenbahnstraße, um die frühere Gaststätte Jägerhof. Der Hof (auch Brükelschen, Brüggelchen u.ä.) ist in der Ploennies-Karte von 1715 eingezeichnet, jedoch ohne Angabe des Namens. Erwähnt ist der Name 1731 in der Huldigungsliste als "Brugelgen". In der Hofacker-Karte von 1898 erscheint er nicht. |
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Dieses verschieferte Fachwerkhaus stand an der nördlichen Seite der Bahnhofstraße kurz vor der Einmündung Böttingerstraße. Hier arbeitete Wilhelm Just als einer der letzten Haaner Handweber noch im hohen Alter von 80 Jahren bis 1949 an seinem Webstuhl. - Das Grundstück ist zurzeit (2007) nicht bebaut. |
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Ehemaliges Weberhaus an der Bahnhofstraße. Bild-Quelle: Fam. Ostermann |
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Nachdem die katholische Schule anfangs ihren Unterricht im Gebäude Bahnhofstraße 73 abgehalten hatte, erhielt sie 1862 das Gebäude Bahnhofstr. 43. Die Schule war zunächst einklassig, zuletzt sechsklassig. Das Gebäude wurde später als Berufsschule und noch später (1970er Jahre bis ?) als Arbeitsamt genutzt. Heute (2007) sind dort das DRK und die Geschäftsstelle der Haaner CDU zu finden.
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Bahnhofstraße 43 |
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Schon 1410 wird Haus oder Hof zum Dorn im Hühnerzinsregister für das Ritterhaus Horst in Hilden erwähnt. 1715 ist der Hof "Dorn" in der Ploennies-Karte eingezeichnet.
Da das Gebäude der geplanten Begradigung der Trasse der Bundesstraße B 228 im Wege stand, sollte es abgerissen werden. Nachdem man bei neuerlichen, zielgerichteten Nachforschungen zu dem Ergebnis gekommen war, dass sich die beiden oben genannten Einrichtungen gar nicht im Haus zum Dorn, sondern in einem Gebäude an der Luisenstraße befunden haben sollen, wurde das Haus aus dem Denkmalschutz entlassen und 1994 (?) abgebrochen. |
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Haus zum Dorn, Bahnhofstr. 73, vor 1990 Bild-Quelle: Stadtarchiv Haan |
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Bahnhofstraße mit Blick Richtung Innenstadt. Rechts die um 1956/57 abgebrochene alte katholische Kirche. In der Bildmitte gegenüber der Einmündung der Kölner Straße (rechts) das Haus zum Dorn. Bild-Quelle: Stadtarchiv Haan |
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Denkmal oder nicht?
Es spielt heute keine Rolle mehr, das alte Fachwerkhaus ist längst nicht mehr da. Trotzdem bleibt die Geschichte ein bisschen rätselhaft. Mir stehen dazu leider nur die folgenden Quellen zur Verfügung, von denen Manfred Baldus (1959) etwas ausführlicher berichtet. Man könnte die einzelnen Aussagen - je nach Bedarf - als auslegungsfähig bezeichnen und sich das jeweils Passende heraussuchen: |
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"Das Rektorat Haan [der römisch-katholischen Gemeinde] besteht seit 1856. Die beiden ersten Rektoren bewohnten bis 1869 das Haus an der östlichen Ecke der Bahnhof- und Luisenstraße, dessen Anbau zugleich als Kapelle und Schulsaal diente."
[Schneider 1900 S. 289]
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Quellen: |