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![]() 1928 Linderskotten Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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(i8) Linderskotten [Nicht mehr vorhanden] Ein Kotten war dort, wo der Linderskotten stand, schon im Jahr 1715 verzeichnet. Der Kotten scheint während der ganzen Zeit seines Bestehens (u. a.) in Händen der Familie Linder gewesen zu sein. Als 1927 das Staubecken für das Ittertaler Strandbad gebaut wurde, war das Ende des Kottens gekommen. |
![]() 1927 Bau des Ittertaler Staubeckens zur Versorgung des Strandbades. Hier stand der Linderskotten. Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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Das Staubecken wurde 1928 angelegt. Es war dazu bestimmt, das gesamte Quellwasser des Holzbachtales aufzufangen, das von dort aus dem Strandbad zugeführt werden sollte. Die Itter wurde um die Talsperre herumgeleitet. Sie fließt in schnurgerader Linie, durch einen baumbestandenen Damm abgetrennt, an der linken Seite des Sees (bachabwärts gesehen). Am Weg, der nach Lindersberg hinüber führt, stürzt die Itter über vier große Stufen in die Tiefe. Das starke Gefälle kam dem Neuenkotten zugute, dem nächsten in der Reihe der Itterkotten. |
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Igelsforst
In diesem Bruchsteinhaus in unmittelbarer Nähe des Neuenkotten war die 1838 von einer Elterninitiative gegründete private Lindersberger Schule zuerst untergebracht, bevor sie nach einem Jahr in ein größeres Schulgebäude umziehen konnte. Später wurde aus dieser kleinen Privatschule die Westersburger Schule. |
![]() Neuenkotten Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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(i9) Neuenkotten [Nicht mehr vorhanden] Der Neuenkotten, früher Igelsforster Kotten genannt, lag in unmittelbarer Nähe der Hofschaft Igelsforst oberhalb des Ittertaler Volksgartens bzw. Vergnügungsparks (Weck). Die Stelle sieht noch heute so aus, als fehle hier etwas. Ein Kotten stand hier schon 1683/84. 1838 arbeitete der Schleifer Isaak Linder hier, einer der Gründer der Lindersberger Schule. 1873/74 wurde die erste Dampfmaschine von 30 PS neben dem Kotten aufgestellt. 1940 war das Gebäude nur noch Wohnhaus. 1981 wurde es abgebrochen. |
![]() 1980 Ittertalstraße 50 ![]() 2004 Farbenfroher Eingang ins Familienparadies |
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Ittertaler Volksgarten und Märchenwald
Vom Neuenkotten aus kann man einen kleinen Abstecher zur Ittertalstraße machen. Hier befindet sich der Eingang zu einer Freizeit-Attraktion, die es an dieser Stelle - in etwas anderer Gestalt - bereits vor mehr als hundert Jahren gab. Damals hieß sie noch nicht 'Familienparadies Ittertal', sondern 'Ittertaler Volksgarten', später 'Märchenwald-Ittertal Friedr. Weck': Man ging "zum Weck". Im Lauf der Zeit ist viel verändert und an die jeweils aktuellen Freizeit- und Spielbedürfnisse angepasst worden. Dies geschah auch im Oktober 2002, als Familie Schmelter den Park als kunterbuntes 'Familien-Paradies Ittertal' neu eröffnete.
Der frühere 'Weck's Vergnügungspark und Märchenwald' ist heute "der größte In & Outdoor Spielpark Deutschlands". Am Eingang präsentiert sich vergnügt ein blonder, muskulöser 'Wieland der Schmied'. Kennen Sie die Sage?
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Märchenhafter Blick über den Itter-Rand
Aber nun zurück ins Ittertal. |
![]() 2003 Obenitterstraße 55 und 57. Hinten rechts das ehemalige Volksgarten-Lokal ![]() 1980 Obenitterstraße 57 |
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Obenitterstraße
Ein kleiner Abstecher in die heimische Fachwerk-Architektur: Schräg gegenüber dem früheren Volksgarten-Restaurant steht das denkmalgeschützte Fachwerkhaus Obenitterstraße 57. Es soll aus dem 17. Jh. stammen und im 18. und 19. Jh. verändert worden sein. Nr. 55 wurde im 18. Jh. angebaut. Nr. 55 sieht wie ein Ständerbau aus. Stockwerkbauten aus dem 17. Jh. - wie Nr. 57 - sind im Bergischen Land selten. Dass hier die ersten Stockwerksbauten, wie in einem Fachbuch nachzulesen, erst im 18. Jh. errichtet wurden, würde demnach nicht zutreffen. Ab 1840 soll nur noch Stockwerkszimmerung betrieben worden sein. Obenitterstraße 57: Ein Stockwerksbau mit Knaggen unter dem Stockwerksrahmen. Durch die neun Pfosten auf gut 6 Metern Breite sind die Gefache der Giebelseite relativ schmal. |