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Die Schleifer

Vom Steinhängen und Ottersehen
und anderen Dingen aus dem Leben der Schleifer



 



"Die Arbeit der Schleifer war schwer und ungesund. Meistens erlagen sie schon in den besten Mannesjahren der 'Schleiferkrankheit' [...]. Aber sie waren auch ein fröhliches Völkchen, das ohne Zwang dahinlebte und meist eine 'durstige' Leber hatte. Als echt bergische Menschen waren viele von ihnen Freunde des Gesanges." So charakterisierte Heinson "die Schleifer" 1959. Dass sie Naturfreunde waren, einige von ihnen gern ihr Schießgewehr mit auf den Wald- und Heidespaziergang genommen haben und mit totgeschossenen Tieren nach Hause kamen, ist auch keine Legende.

Aber die Naturelle und Charaktere waren natürlich verschieden, "bergische Menschen" hin oder her. Arbeiteten mehrere Eigentümer oder Mieter eines Schleifplatzes in einem Kotten, dann musste diese Belegschaft schon einigermaßen zusammenpassen, sonst gab es Streit, der nicht selten die Gerichte beschäftigte.




"Moralische Characteristic" (1823)

Im Jahr 1823 berichtete der Amtsarzt des Kreises Solingen, Dr. Johann Wilhelm Spiritus (1787-1848), über besondere Charakter- und Mentalitätsmerkmale, die ihm an den Einwohnern des Kreises Solingen aufgefallen waren.


§ 40

"Ein Hauptcharacterzug des Solinger Fabrikanten [Mit Fabrikant ist hier der Handwerker bzw. Gewerbetreibende gemeint] war ehedem ein gewisser Handwerksstolz, der sich von seinen Vorrechten und Privilegien herschrieb, auch ietzt noch nicht ganz erloschen ist, obgleich jene Privilegien seit mehrern Jahren ausser Kraft gesetzt worden sind [175].

Ferner zeichnen ihn der Hang zu sinnlichen Vergnügungen, zum Luxus in Kleidern und der geringe Sinn für Sparsamkeit [aus], weshalb auch durchgehends der Wohlstand selten ist. Manche verzehren einen großen Theil des Verdienstes einer Woche, den sie in der Regel Samstags von den Kaufleuten erhalten, schon Sonntags in den Schenken - sich mit dem Gedanken tröstend, daß der Verdienst auch in der künftigen Woche fortblüht.

Der Luxus in den Kleidern [176] ist in den letzten Jahren noch sehr gestiegen, der Fabricarbeiter ragt darin weit mehr über seinen Nachbar, den Bauer, hervor, als der reiche Kaufmann über jenen. Dieses ist besonders für die jetzige Zeit, wo die Fabrik im allgemeinen so geringes Verdienst abwirft und manche Zweige derselben stocken, sehr zu beklagen, daher mancher, der sich heute noch mit Weib und Kindern im schönsten Sonntagsputze zeigte, morgen schon in Dürftigkeit geräth, wenn ihn eine Krankheit aufs Lager fesselt.

Freilich gibt es hier Ausnahmen, es bleibt indessen wahr, daß der größte Theil der Fabrikarbeiter arm, und zwar durch eigene Schuld arm ist, indem es Perioden genug gegeben hat, wo jeder, der arbeiten wollte und konnte, nicht allein hinreichenden Erwerb für den Augenblick hatte, sondern auch für die Zukunft etwas zurücklegen konnte, wie dieses auch von einzelnen geschehen ist. Herr von Daniels, in seinem oben angeführten Werke, behauptet zwar, daß eine größere Neigung zur Sparsamkeit dieser Leute die Fabrik auf die Dauer benachtheiligen würde [177], ich muß ihm indessen, ohne daß ich mich hier weitläuftiger darüber auslassen kann, durchaus Unrecht geben.

Ein anderer Zug unseres Fabricanten, der seine Wohlfahrt nur zu oft gefährdet und dem Beobachter nicht entgehen kann, ist seine Neigung zum Spiel, zu Processen und thätlichen Streitigkeiten. Das Kartenspiel und die Proceßsucht [178] haben hier manchen in die äußerste Dürftigkeit gebracht, doch ist es erfreulich, sagen zu können, daß diese Leidenschaften seit den letzten Jahren seltener zu werden anfangen.

Schlägereien sind etwas alltägliches, und leider wird nur zu oft das Messer dabei gebraucht, indem es scheint, daß der tägliche Umgang mit diesem Werkzeuge ihm seine Furchtbarkeit als Waffe größtentheils benommen habe.

Doch genug von der Schattenseite dieser Leute, welche sie mit jedem einzelnen Menschen gemein haben, werde nun auch dasjenige nicht übergangen, was jene wieder aufzuhellen vermag.

§ 41

Mitleid mit dem nothleidenden Bruder, Diensteifer, um ihm zu helfen, und Wohlthätigkeit sind schöne Characterzüge der hiesigen Fabricanten [179], sie zeichnen sich darin vor dem Landmanne aus, den das Unglück seines Mitmenschen weniger schnell erweicht und zur Freigebigkeit anspornt. Auch haben sie von jeher Sinn für Religiosität bewiesen; die Kirche wird fleißig besucht [180], und das Wort Gottes, die Bibel so wie die Prediger stehen in hoher Achtung. An so manchem Krankenbette habe ich mich davon überzeugt, daß Leichtsinn und Sinnlichkeit den Glauben an die Wahrheit unserer heiligen Religion noch keinesweges verdrängt haben.

Von den sogenannten schönen Künsten erfreut sich die Music einer ganz vorzüglichen Aufnahme [181]; sehr viele unserer Fabrikarbeiter spielen ihr Instrument mit einer gewissen Fertigkeit und dürfen sich in jedem Concerte hören lassen. Das weibliche Geschlecht legt sich mehr aufs Singen, wozu es in den Singgesellschaften, die hier seit vielen Jahren existiren, Anleitung erhält.

Scharfsinn, Gelehrigkeit und Empfänglichkeit für alles, was die höhern Geistesvermögen auszubilden vermag, sind Attribute, wodurch sich die hiesige[n] Fabricarbeiter im allgemeinen von allen andern im Lande unterscheiden. Man findet nicht selten Leute unter ihnen, die eine gewisse Belesenheit [182] verrathen und sich in einzelnen Zweigen des menschlichen Wissens, zb. in der Geschichte, Mathematik, Physik pp. schöne Kenntnisse erworben haben.



Anmerkungen

[173] Adam Edler von Daniels: Vollständige Abschilderung der Schwert- und Messer-Fabriken, fort sonstigen Stahl-Manufacturen in Sohlingen. Düsseldorf 1802. Ndr. Remscheid 1981. Daniels war Amts- und Obervogtsverwalter in Solingen, schrieb im Auftrag der Landesregierung und widmete das Buch dem Regierungspräsidenten von Hompesch. Er beschreibt im Gegensatz zu Spiritus ausführlich auch die Verfaßtheit der Solinger Gewerbe (Lohnordnungen, Privilegien, Fabrikzeichen usw.).

[176] Daniels: Abschilderung. S. 22, charakterisiert den Kleiderluxus folgendermaßen: "Ein kurzes Gilett [Weste] von feinem blauen Tuche mit silbernen Knöpfchen, und eine weiße baumwollene Kappe ist die gewöhnliche Kleidung [...]".

[177] Daniels: Abschilderung. S. 17-18, erschien ein Wandel der gesellschaftlichen Ordnung äußerst gefährlich für das Wohl des Staates zu sein. Er lehnte selbst für einzelne Individuen ein Ausbrechen aus den per Geburt festgesetzten Standesschranken ab: "Denn ich kenne Fabrikanten, welche etwa vor 20 Jahren noch selbst geschmiedet, und jetzt in die Klasse der vornehmsten Kaufleute gehören; auch kenne ich Leute, welche in der Jugend so fleißig gearbeitet haben, daß sie nunmehr bloß von den Einkünften ihrer, durch die Arbeit erworbenen Güter leben. Wie würde es aber mit der Fabrik aussehen, wenn alle übrigen so klug wie diese gewesen wären? [...] die Fabrik [würde] eingehen".

[178] Spiritus überschätzt hier, in Anlehnung an das seinerzeit schon 20 Jahre alte Werk Von Daniels (Abschilderung. S. 21), wahrscheinlich die Prozeßwut der Solinger. [...] Allerdings lagen die zivilgerichtlich entschiedenen Fälle an Friedensgerichten für den Kreis Solingen mit einer Zahl von 2.005 (1832) relativ hoch. Nach der Bevölkerungszahl hätten es nur 960 Fälle sein müssen. Vgl. dazu Hauer: Statistik. S. 320-321. Diese Zahlen sind aber nicht notwendigerweise auf eine Veranlagung zur Prozeßsucht zurückzuführen, sondern wohl eher auf die in modernen Gewerberegionen im Vergleich zu landwirtschaftlichen Räumen vielfältigere, konfliktträchtigere, kompliziertere ökonomische und soziale Struktur.

[179] Daniels: Abschilderung. S. 24: "Unter den guten Eigenschaften der Fabrik-Arbeiter ist vorzüglich ihre Freygebigkeit gegen Nothleidende und ihr Diensteifer für ihre Mitbürger auszurühmen." Mebus: Versuch. S. 27, erwähnt noch "Arbeitsamkeit" und "spekulirenden Sinn" in Geschäften als positive Charakteristika.

[180] Der kirchlich engagierte Spiritus idealisierte hier. Anders Mebus: Versuch. S. 27, der 1830 kritisierte, daß der evangelische Teil der Bevölkerung zu oft den Kirchenbesuch ve[r]säume.

[181] Man denke etwa an die frühen Lese- und Singgesellschaften im 18. Jahrhundert und die darauf fußenden Neugründungen zu Beginn des 19. Jhs. Bekannt sind die Meigener Singgesellschaft (1801) und der Wupperhofer Männergesangverein (1812), die 'Musicalische Academie' (Orchester) in Burscheid (1812) und in Schlebusch (1819). Vgl. Karl Gustav Feilerer (Hg.): Beiträge zur Musikgeschichte der Stadt Solingen und des bergischen Landes. Köln 1958.

[182] Schon Daniels: Abschilderung. S. 18-19, hatte gelobt, daß nur 6% der 'Fabrikanten' (im Gegensatz zur Gruppe der Bauern) Analphabeten waren, und dies auf die potentielle Wahl eines jeden zum Vogt, Ratmann oder Schreiber einer Handwerkerorganisation zurückgeführt (S. 20).


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Steinhängen

Man versuchte das Beste aus dem rauhen Arbeitsalltag zu machen. Ein Grund zum Feiern war das Steinhängen, wenn ein neuer Schleifstein in Betrieb genommen wurde. Der abgenutzte alte Stein musste zunächst aus dem Kotten geschafft und der 'Schleiftrog' vom 'Schleifdreck' gereinigt werden. Dann wurde der meist aus der Eifel bezogene, 30-40 Zentner schwere Stein in den Kotten geholt und unter großen Anstrengungen aufgehängt und befestigt - was nicht immer ohne Blessuren abging.

"Natürlich machte diese Arbeit hungrig und durstig. So wurden als Festschmaus große Mengen Bratwurst abgekocht. Damit sie besser bekam, kreiste die Schnapsflasche, und das Bier machte die Kehle wieder feucht." [Heinson] - Und das nicht nur an solchen 'Feiertagen'. Die frühe Gewöhnung der jugendlichen Lehrlinge an den Alkohol und der hohe Dauer-Konsum konnten fatale Folgen haben.

Gefeiert wurde natürlich auch, wenn ein neues Wasserrad eingeweiht wurde. Zu dieser Gelegenheit wurden gern Erinnerungsfotos von der Kotten-Belegschaft geschossen; manchmal waren auch die Frauen und Kinder dabei. Im Solinger Stadtarchiv sind noch viele dieser Fotos vorhanden, teils mit Namen beschriftet.

  Mehr über das Steinhängen und die Schleifsteine


Steinhängen
 
Steinhängen

Bild-Quelle:
Stadtarchiv Solingen

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Ottersehen und andere Scherze

"Die Schleifer waren auch zu Scherzen und allerhand Schabernack bereit, die wohl meistens montags ausgeheckt wurden, da sie an diesem Tage regelmäßig blau machten. Aber auch während der Arbeit machten sie sich manchen Spaß.

Viel Freude bereitete es ihnen, wenn sie Kinder oder andere Besucher mit dem 'Ottersehen' verulken konnten. Die Betreffenden wurden neugierig gemacht und bestiegen in dem Kotten einige Treppenstufen, die sie vor eine kleine Fensterklappe führten. Als diese sich öffnete, blickten sie in einen dunklen Raum. Die Neugierde trieb dann den Besucher, den Kopf durch das Fenster zu stecken. In dem Augenblick spürte er eine sanfte Berührung seines Gesichtes.

Die 'Otter' waren die schwarzgemachten Finger eines in dem dunklen Raum versteckten Schleifers oder aber ein geschwärzter Fuchsschwanz. Der genasweiste Besucher mit dem Schwarzen-Peter-Gesicht stimmte meistens in die allgemeine Heiterkeit mit ein." [Heinson S. 151]

Einige selbst miterlebte feucht-fröhliche Schleifer-Geschichten aus dem Ittertal und insbesondere dem Kuckesberger Kotten hat Wolfgang Niederhagen beschrieben.

Dass allerdings das sogenannte "Ottersehen" auch sehr derbe Züge annehmen konnte und mancher hartgesottene Schleifer mit seinem Opfer alles andere als zimperlich umging, ist z.B. in dem bergischen Roman "Der Marschallstab" von Schulte vom Brühl aus dem Jahr 1896 nachzulesen.

  Kein Wunder, dass sich mancher durch die angekündigten Otter locken ließ, denn die gab es hier schon lange nicht mehr. Daran waren die Schleifer mitschuldig, denn der Otter wurde als Konkurrent beim Fischfang erbarmungslos gejagt und aufgegessen. Auch der dichte Pelz war begehrt. Der Fischotter gilt heute als eine der vom Aussterben am stärksten bedrohten Säugetierarten. In Nordrhein-Westfalen ist er nicht allein durch die Jagd ausgerottet, sondern seit Mitte der 1950er Jahre auch infolge von Gewässerausbau und Gewässerverschmutzung.

Auch die folgende Anekdote aus dem Tal der Wupper, leider aus unbekannter Zeit, lässt den Schluss zu, es habe sich bei den "alten Schleifern" um gewitzte, erfindungsreiche und dabei eigentlich grundehrliche Leute gehandelt, eine eingeschworene Gemeinschaft. Das wird auch oft so gewesen sein. Schließlich verbrachte man mehr oder weniger das ganze Leben miteinander, war verwandt oder verschwägert oder wohnte zumindest in der Nachbarschaft.


Solinger Tageblatt vom 26. November 1957

Der abergläubige Bauer und der "weiße" Teufelsspuk

Weit unten, am Unterlauf der Wupper, wohnte ein Bauer, der mit Menschen nur sehr wenig in Berührung kam. Daher kam es, daß er vor Geistern und Gespenstern eine heillose Angst hatte. Damit ihm Hexen sein Vieh nicht verhexen konnten, hatte er nicht allein ein Hufeisen an die Außenseite der Stalltür genagelt, sondern er hatte auch eine Elster im Monat März geschossen und mit dem Kopfe nach unten im Stall aufgehängt. Beides sollten Radikalmittel gegen Hexen und andere unliebsame Kobolde sein.

Die Schleifer eines in der Nähe befindlichen Schleifkottens machten sich diesen Aberglauben zunutze. In einem grimmig-kalten Winter hatte der Bauer viele Klafter Holz geschlagen. Da in dem Jahre die Kohlen sehr knapp waren, ging ein Schleifer zu dem Bauer, um einige Klafter Holz zu kaufen. Doch der Bauer lehnte mit dem Bemerken ab, wenn vor dem Karfreitag Holz verkauft würde, dann verdorre der ganze Wald.

Nun beschlossen die Schleifer, das Holz ohne Einwilligung des Bauern zu holen. In einer mondhellen Nacht gingen die Schleifer das Holz holen, und während die meisten das Holz abschleppten, ging einer, in ein großes weißes Laken gehüllt, mit einem langen Stab auf der Schulter am Waldrande hin und her. Ein anderer lief zum Bauer, um ihm den Holzdiebstahl zu melden. Mit den Worten »Die soll der Teufel holen«, ergriff er ein Handbeil und schritt in Begleitung des Schleifers dem Walde zu.

Plötzlich sah er die weiße Gestalt mit dem Stab auf der Schulter am Waldrand. Sofort blieb er stehen, ergriff seinen Begleiter am Arm und flüsterte: »Ich gehe nach Haus und wenn das ganze Holz gestohlen wird. Siehst du nicht, der Heilige Geist ist im Busch«, und damit schritt er, so schnell er konnte, seiner Behausung zu. Später wunderte er sich, als ihm der Postbote von unbekannter Seite einen Geldbetrag überreichte.


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Kotten-Heinzelmännchen

Schleifer-Anekdoten ranken sich auch um die hilfreichen 'Heinzelmännchen', die manchmal zu nächtlicher Stunde einsprangen, wenn die Schleifer z.B. wegen Wassermangel zeitweise nicht arbeiten durften, aber dringende Aufträge zu erledigen waren. Diese heimlichen Gehilfen haben z.B. im Kuckesberger Kotten an der Itter gewirkt, oder auch im Auerkotten an der Wupper. Richard Dinger schrieb dazu im Jahr 1930:


Die Heimat Nr. 22 vom 1. November 1930, S. 86 f

"[...] Nun war da ein Schleifer oder Schmied, der eilige Bestellungen erledigen mußte. Da er verpflichtet war, sich an die gesetzmäßigen Abkommen zu halten, durfte er abends nicht länger als die anderen das Wasserrad laufen lassen. Er ging nach Hause und sagte zu seinen Kollegen: »Ech mak et morn!« Scheinbar regte es ihn nicht auf, daß er die Arbeit nicht vollenden konnte.

Wenn aber die Ruhe der Nacht über den Höhen lag, schlich leise der Vertragsbrüchige gegen 2 Uhr morgens zum Hammer oder Schleifstein, ließ das Schött auf, und in das Rauschen der Wupper mischte sich das singende, jaulende Gesause des Schleifsteins und das Taktschlagen des Reckhammers. Vor Morgengrauen stand das Rad wieder still, der Teich füllte sich langsam. Und wenn dann mit den anderen aus den Höfen anlangenden Arbeitern der nächtlich Schaffende an den Hammer trat, tat er ganz erstaunt, die Arbeit schon fertig zu finden, die er, wie er am Abend vorher geäußert hatte, heute vornehmen wollte. Mit voller Ueberzeugung (scheinbar!) und größter Gemütsruhe sagte er: »Datt hant de Zwerge jedonn!« Damit rettete er sich aus der Verlegenheit.

Seine Arbeitskollegen fanden sich damit ab, entweder aus Gutgläubigkeit, oder weil sie in ihrem Mutterwitz eine solche humorvolle Ausrede richtig erfaßten. Daß die Zwerge gerade diesem Arbeiter besonders wohlwollten, hatte seinen besonderen Grund. Er erfand auf die Einwendungen seiner Kollegen eine neue Ausrede: »Ech han denn Zwergen nen besongern Gefallen jedonn, as se en der Nut woren.«"

[Richard Dinger]


Aber nicht immer herrschten Eintracht und Solidarität zwischen den Berufskollegen. Und zu Zeiten der Handwerker-Bruderschaften gab es noch eine andere, dunkle Seite, und die war gar nicht lustig: die "nächtlichen Orakel".


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Böse Buben

Auch ohne zünftige oder "politische" Hintergründe kam es vor, dass die Schleifer und Kottenbesitzer Opfer böser Buben wurden oder auch mal selbst als solche in Erscheinung traten.


Beilage zu Nro. 50 des Solinger Wochenblattes vom 20. Dezember, 1826
Obrigkeitliche Bekanntmachungen.

Es wird Jemand vorgestern Abends eine Parthie Messerstahl in der Nähe hiesiger Stadt gefunden haben; da aber zu vermuthen steht, daß solches irgendwo gestohlen worden sey, so wird der unbekannte Eigenthümer hiermit aufgefordert: sich dazu ungesäumt auf hiesigem Rathhause zu legitimiren.

Solingen den 20. December 1826,
Der Bürgermeister Klönne.


Solinger Kreis-Intelligenzblatt vom 27. August 1851

Seit einiger Zeit sind uns am Königskotten Fenster und Dachziegel durch Bösewichte zerworfen worden. Derjenige, welcher uns den Thäter so anzeigt, daß wir denselben gerichtlich bestrafen lassen können, erhält eine Belohnung von fünf Thalern.
Die Eigenthümer des Königskottens.


Selbstverständlich waren die Schleifer ehrenwerte Leute, wie alle anderen Solinger Handwerker auch. Wenn trotzdem gelegentlich etwas anderes über den einen oder anderen in der Zeitung stand, dann kann es sich nur um einen bedauerlichen Einzelfall oder einen Irrtum gehandelt haben.


Solinger Kreis-Intelligenzblatt vom 26. November 1853

Steckbrief.

Der unten näher signalisirte August Gräf, Federmesserschmied von Königsmühle bei Dorp, welcher mehrerer vermittelst Einbruchs und Einsteigens verübter Diebstähle dringend verdächtig, ist auf dem Transporte zwischen Höhscheid und Solingen entsprungen.
Ich ersuche deshalb alle Beamten der öffentlichen Macht, auf denselben zu vigiliren, ihn im Betretungsfalle zu verhaften und mir oder der nächsten Polizeibehörde vorführen zu lassen.
Elberfeld, den 24. November 1853.
Der Untersuchungs-Richter: Ringe.

Signalement:
Geburtsort: Höhscheid; Größe: 5 Fuß 5 Zoll; Haare: braun; Stirne: rund; Augenbraunen: braun; Augen braun; Nase: gewöhnlich; Mund: gewöhnlich; Zähne: schwarz; Bart: braun, trug einen Kinnbart; Kinn: rund; Gesicht: rund; Gesichtsfarbe: gesund; Statur gesetzt.

Bekleidung:
Ein schwarzer Paletot, eine dunkelfarbige Tuchhose, eine dito Weste, ein schwarz seidenes Halstuch, eine schwarze Tuchmütze mit Schirm, ein Paar Stiefel und ein blauer Kittel.


Solinger Kreis-Intelligenzblatt vom 3. Juni 1854

Amtliche Bekanntmachung.

Der unter'm 25. März d. Jrs. wider den Schleifer Nathanael Knecht aus Solingen erlassene Steckbrief wird, nachdem Knecht zur Haft gebracht worden, zurückgenommen.

Elberfeld, den 29. Mai 1854.
Der Ober-Procurator: von Ammon


Solinger Kreis-Intelligenzblatt vom 12. Dezember 1896

Ein Schwertschleifer hatte von einem Wirthe Branntwein geborgt unter Vorspiegelung falscher Thatsachen. Er wurde wegen Betruges mit einer Woche Gefängniß bestraft.


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Schleifer-Spitznamen

So mancher Ahnenforscher hat sich schon mit der nahezu unlösbaren Aufgabe herumgeschlagen, unter einer Vielzahl gleichzeitig am selben Ort lebender Personen mit gleichen Vor- und Zunamen den Richtigen herauszufinden. Da die Unterscheidung dieser Personen anhand der Namen zu ihren Lebzeiten ähnlich schwierig war, half man sich mit Spitznamen. Die der bergischen Schleifer fielen manchmal etwas derb aus und wurden von ihren Trägern nicht immer gern gehört, beseitigten aber sofort alle eventuellen Zweifel über die Identität. Schade, dass sie nicht wenigstens als Randnotiz in die Kirchenbücher aufgenommen wurden.

Anhand mancher Spitznamen meint man sich heute noch ein Bild von einzelnen Persönlichkeiten machen zu können, vor allem dann, wenn man des Soliger Platt mächtig ist. Das muss aber so nicht stimmen - oft war Ironie im Spiel. Der "Majur" oder auch der "Stadtrot" muss nicht unbedingt ein solcher gewesen sein. Der "Soudöüwel" wahrscheinlich aber doch.

Friedrich Wieden berichtete 1942 im Solinger Tageblatt von einem Taufregister der Wupperschleifer und hat zahlreiche Namen aufgelistet. Die zugehörigen bürgerlichen Namen sind leider nicht angegeben. Ob man sich tatsächlich ein Register in schriftlicher Form vorzustellen hat, wer es ggf. geführt hat und wie lange, und ob es womöglich ein "Taufritual" gegeben hat, erfährt der Leser hier leider nicht.


Solinger Tageblatt vom 29. August 1942

Der "Schluffen" und der "Ernen-Buck"

Aus dem Taufregister der alten Wupperschleifer

In den Wupperbergen und besonders in dem Schleifkotten herrschten früher Sitten und Gebräuche, die für einen Fremden, selbst wenn er aus der Solinger Kante stammte, schwer zu erklären waren. Dazu gehörten auch die Rufnamen der Schleifer, die häufig ganz anders klangen, als sie in den amtlichen Melderegistern verzeichnet waren. So geschah es zu Beginn des Krieges 1870/71, daß der Gestellungsbefehl für einen Wupperschleifer erst nach vier Wochen zugestellt werden konnte, eben weil der Name nicht mit dem "Taufregister der Schleifer" übereinbstimmte. Erst als der mit den Ermittlungen betraute Polizist festgestellt hatte, daß ein gewisser Evertz, genannt "Schluffen", gemeint war, konnte ihm jedes Kind die gewünschte Anschrift mitteilen.

Die Ursachen des Bestehens eines solchen nichtamtlichen Standesamtes waren in erster Linie darauf zurückzuführen, daß einst das Schleiferhandwerk nur in den Händen einzelner Familien lag, die weit verzweigt waren und deren Angehörigen unter Umständen ein Dutzend Mal und mehr sowohl den gleichen Vornamen wie auch Familiennamen trugen. So gab es einmal eine Familie Ern, der folgende männliche Personen angehörten:

Lutz, Mickes, Männschen, Kränte, Buck, Bär, Broder, Muken, Decke, Schwarte,

die im Taufregister der Gemeinde Höhscheid aber alle als Karl verzeichnet waren. Um den richtigen zu finden, mußte man also, um ein Beispiel herauszugreifen, nach dem "Ernen-Buck" fragen.

  Ein anderer Zweig der Familie Ern: Ernenkotten an der Itter
  Mutzkotten an der Itter

Die Kinder wurden meist nach den Eltern benannt und hießen also Muken-Hüh, Männsches-Kaal usw. So kam man bei Doppelnamen meist gut zurecht.

Manchmal gaben aber die Namen auch Veranlassung zu heiteren Episoden. So hatte man vor mehr als einem halben Jahrhundert einen Widderter Schleifer im Kotten "Remmel" getauft. Ein junger Mann aus Hintenmeiswinkel wollte sich als Kaninchenzüchter betätigen. Er besaß eine Häsin und Bekannte schickten ihn zum "Remmel" - nach Widdert. Dort angekommen, trug er sein Anliegen vor. Er hat es allerdings kein zweites Mal gewagt, den Schleifermeister Spitzer nach dem Remmel zu fragen. -

Ein Maurer war beim sogenannten "Wurm" beschäftigt und dieser geriet mit seiner Frau wegen des verspäteten Mittagessens in Streit. Der Maurer, der gerade die Giebelwand kälkte, hörte den Krach und begann zu singen: "O Wurm, o Wurm, wat böste wier em Sturm!" Der "Wurm" hörte das Lied und hatte seinen Blitzableiter gefunden. Wutentbrannt löhnte er den Maurer mit den Worten aus: "Hie häste dinn Penninger, mak dech nom Döuwel sinner Bestemoder. Seng Wurm on Sturm, wo du wells, blus ob minnem Eigendomm nit!"

Anschließend geben wir eine Uebersicht von Namen, die im alten Taufregister der Schleifer verzeichnet waren. Es gab da einen

Ahlwart, Aul, Baß, Batze, Bebel, Beck, Bestemoder, Bestevader, Biemer, Bierenbuck, Bismarck, Blanke, Bletz, Blo, Blotschen, Blücher, Brassel, Brasseldöchtig, Broder, Bur, Chinapie, Damenbier, Dampfwalze, decke Möck, Decke, Dessauer, Doll, Dörr, Döß, Douf, Döüwel, Draguner, Dreiangel, Drohtnal, Dröwleit, Duwe, Erdmann, Esau, Eschte, Esel, Ester, Feldmann, Fimm, Finn, Franzus, Fratz, Full, Fupp, Garibaldi, Gehl, Griß, Grute, Haipui, Hamer, Heister, Honk, Höpp, Höpperling, Houptmann, Isbär, Jes, Juppa, Kappes, Kibbel, Kiedel, klein Möck, Klein, Klesper, Knies, Kniffel, Knoken, Knudel, Knürwel, Koblenzer, Köchepie, Kohlnoken, Köll, Kopp, Köttel, Kroh, Kroum, Kruß, Kuckuck, Küken, Küraß, Latte, Letsch, Löötepie, Lösteg, Lückenbützer, Majur, Mang, Mängken, Mespel, Mickes, Miguel, Mohr, Möhrken, Monter, Mösche, Möübes, Müd, Muhr, Mui, Muken, Mummes, Münter, Müsken, Müter, Napoleon, Netz, Niewen, Nünmörder, Oel, Oluf, Pa, Patent, Pattekopp, Penn, Perdskopp, Pi, Piesern, Pimmel, Pimmi, Pipp, Pirmel, Pitthans, Pließ, Polli, Pons, Pu, Pupp, Pürla, Remmel, Repp, Rut, Schaki, Schassi, Schierwel, Schlodder, Schluffen, Schmallender, Schmielendrieter, Schnüffel, Schrute, Schwackel, schwarte Buhn, Schwarte, Sock, Söhte, Soudöüwel, Speit, Stadtrot, Stamel, Stihnes, Stinnes, Strüh, Stüöke, Suhr, Tambur, Töute, Trappgäuß, Tripp, Triß, Tüüt, Uehm, Urgel, Vogel, Weilkatze, Wiß, Witte, Wurm, Ziska usw.

  Die Spitznamen sind hier, anders als im Zeitungsartikel, alphabetisch sortiert.

Die Auslese ist mit obigen Namen noch lange nicht erschöpft. Aber in den letzten fünfzig Jahren hat die Schleifertaufe doch merklich nachgelassen und gar nicht lange wird es mehr dauern, dann sind die alten Namen so gut wie vergessen. Heute hört man die Beinamen noch selten. Wenn aber Zweifel über dine gewisse Person herrschen, dann braucht auch jetzt nur die Schleiferbezeichnung genannt zu werden, und jeder im Kotten wird im Bilde sein, wer gemeint ist.

Friedrich Wieden.


Bei den Spitznamen in der Sammlung von Richard Wilms aus Wald (1928) sind die Spezifizierungen mit wenigen Ausnahmen (richtig nett: "Et Marellenbäumken") einfach an die Familiennamen angehängt. Sicher half man sich auf ähnliche Weise auch bei den Nicht-Schleifern und bei den vielen Anna Catharinas, Anna Margarethas und Anna Christinas.


D'r Pottplatz
D'r Plümekersch-hipp
D'r Mutz-knudel
D'r Mutz-brun
D'r Mutz-klöwer

D'r Nahsentheis
D'r Jakobs-klöppel
D'r Pietersch-ente
D'r Ohligersch-geus
D'r Küllersch-buck

D'r Schafe-stert
D'r Klophouse-quaß
D'r Klophouse-wöübel
D'r Nöckersch-gries
D'r Reiersch-nauke

D'r Oellekserpel
D'r Schedlersch-pierres
Et Marellenbäumken
D' Boukfeite-fott
D'r Schlips

D'r Dekkersch-kuckuck
D'r Meyersch-fiste
D'r Erne-monter
D'r Ernen-mecke
D'r Merlepie
D'r Lach-hannes
Et Marine-kröppels
D' Bosch-tante
D'r Jung's-schlufen
D'r Kaimersch-pen

D' Hexe-complö
D'r Schmett's-büdel
D'r Schmett's-kessel
D'r Orm's-bon
D'r Orm's-balg

D'r Witte-speck
D'r Ka-isersch-drüch
D'r Ka-isersch-stenz
D' Ohligersch-bestemuder
D'r Paschmann's-esel

D'r Re-irsch-nauke
D'r Bous-puckel
D'r Kempersch-knipp
D'r Melchersch-büll
D' Melchersch-eierprum

D'r Melchersch-kuhschuhn
D'r Ernsches-kipp
D'r Kappeler-hügel
D'r Botterweks-piep
D'r Fretz-wellm
D'r Kolfertz-esel
D'r Hendrich's-perzkopp
D'r Wolfertz-pliester
D'r Wolfertz-ester
D'r Kratz-tüt

D'r Jung's-mostert
D'r Mibesmaier
D'r Wietschersch-wan-et-sich
D' Krämersch-ühl
D'r Melchersch-pe-ias

D'r Kösters-stupsmol
D' Schmett's-mus
D' Rödersch-flieg
D'r Hüskes-hölz
D'r Stemmlersch-bimmert

D'r Zöllnersch-priemel
D'r Wirschberg's-mul
D'r Schäfersch-peck


1895   Lauter Individualisten: Belegschaft des Obenfriedrichsthaler Kottens an der Wupper, Solingen. Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen

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Die Haaner Schleifer und die Politik

Über die "ganz alten" Schleifer ist in der Literatur viel geschrieben worden. Aber als die meisten Wasserkotten aus dem Verkehr gezogen waren und die Schleifer sich aus den Dampfschleifereien in eigene Werkstätten verteilt hatten, scheint das Interesse an ihnen verloren gegangen zu sein. In einer Abhandlung über Haan aus der Zeit zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus tauchen sie kurz wieder auf.

Die Schleifer in Haan gehörten auch zur Zeit der Weimarer Republik (1919-1933) keineswegs zum "Industrieproletariat". Unter den Arbeitern galten sie als privilegierte und bestbezahlte Gruppe. Sie verfügten vielfach über Eigentum, wie es auch in Solingen der Fall war.

1925 arbeiteten 30,1% der erwerbstätigen Haaner als Schleifer in der Metallindustrie, 1933 23,4%, darunter nicht wenige Frauen. Viele von ihnen hatten in Solingen eine Arbeitsstelle gemietet.

"In Haan selbst waren etwa 100 als Heimarbeiter für Solinger Firmen tätig. Diese 'Handwerker-Arbeiter' waren fast alle organisiert. Sie schlossen sich in lokalen Fachvereinen zusammen (Industriearbeiterverband) und kämpften gegen das Fabriksystem. Damit gerieten sie in Konflikt zum Deutschen Metallarbeiter Verband, dem sie seit 1926 zunehmend das Feld räumen mußten. Die Konkurrenz beider Organisationen trat auch in Haan zutage. Die gegensätzlichen Interessen kulminierten in der Frage, ob die Schneidwarenindustrie Teil- und Maschinenarbeit dulden sollte oder nicht.

Ökonomisch und politisch waren sie auf Solingen fixiert, auf dort anssässige Fabrikanten und die Befehle der KPD-Unterbezirksleitung, von denen sie de facto abhängig waren. Wegen ihrer schweren, ungesunden und große Fertigkeiten verlangenden Arbeit trugen sie häufig ein Selbstbewußtsein zur Schau, das nicht selten in Radikalität und Eigenbrötelei umschlug.

Wenn es um ihre eigenen Privilegien ging, verhielten sie sich dagegen konservativ. Viele von ihnen engagierten sich politisch. Bei der Stadtratswahl 1921 waren von den 30 Kandidaten der KPD und SPD jeweils sieben Schleifer, bei der USPD lag das Verhältnis mit 4 : 1 fast ähnlich. Auf der Bürgerliste stand keiner von ihnen. Bis zur Kommunalwahl 1933 nahm ihr Anteil bei den Linksparteien deutlich ab."

[Koll S. 20 f]


Wie es scheint, haben sich gewisse Eigenarten und Eigenheiten dieser 'Gruppe', die aus lauter organisierten Individualisten bestand, über die Jahrhunderte hinweg gehalten.





In einigen der lokalpatriotisch geprägten älteren Schilderungen zur Solinger Geschichte wird der Eindruck erweckt, als wären die stolzen Schleifersöhne dem vermeintlichen Naturgesetz, wieder Schleifer zu werden, mit der größten Selbstverständlichkeit gefolgt.

Aber nicht jeder Schleifer hat diesen schweren Beruf freiwillig ergriffen. Der Druck des Vaters bzw. der Familie war oft groß, nicht aus der Familientradition auszuscheren, ganz gleich, in welche Richtung die Neigungen und Begabungen des Sohnes tatsächlich gingen. Auch im ersten Viertel des 20. Jh. ließ man den Sohn noch "Schleifer lernen", auch und gerade dann, wenn dessen körperliche Konstitution ohnehin kein langes Leben erwarten ließ. - Aber dies nur am Rande.



Quellen:
  • Dinger, Richard, in: Die Heimat Nr. 22/1930, S. 86 f
  • Heinson (1959)
  • Koll (1994)
  • Niederhagen (1999)
  • Schmidhäussler (1922)
  • Solinger Kreis-Intelligenzblatt [SKIB]
  • Solinger Tageblatt vom 26.11.1957
  • Solinger Wochenblatt
  • Stremmel (1991) / Dr. Spiritus (1823)
  • Webseite: "http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/natura2000/arten/ffh-arten/arten/saeugetiere/lutra_lutra_kurzb.htm" am 14.02.2007
  • Wieden, Friedrich: Der "Schluffen" und der "Ernen-Buck". Aus dem Taufregister der alten Wupperschleifer. Solinger Tageblatt vom 29.08.1942
  • Wilms, Richard: Spitznamen alter bergischer Schleifer. Bergische Heimatblätter Nr. 19/1928 S. 77

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