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Kirchenbauten im Bergischen Land > Solingen
Merscheid, Ohligs, Aufderhöhe

Merscheid: Ev. Kirche Merscheid *
Merscheid: Mariä Empfängnis *
Ohligs: St. Joseph *
Ohligs: Ev. Stadtkirche *
Aufderhöhe: Liebfrauen *
Aufderhöhe: Friedenskirche
Aufderhöhe: Christuskirche
Rupelrath: Reinoldi-Kapelle *


Ev. Kirche Merscheid



Um 1905 (?).  Bild-Quelle: © Stadtarchiv Solingen
 
Solingen-Merscheid, Hofstraße 10.

06.09.1900 Grundsteinlegung.
02.03.1902 Einweihung.

Architekten: CORNEHLS und FRITSCHE.

Neugotisch, unverputzter Ziegelbau.
Kirchturm für drei Glocken.

31.12.1944 Schwere Beschädigungen durch Bombenangriff.

08.05.1949 Einweihung nach Restaurierung.





Mariä Empfängnis





 
Kath. Pfarrkirche.
Solingen-Merscheid, Eifelstraße 105.

12.08.1905 Grundsteinlegung.
02.09.1906 Einweihung.

Architekt: Prof. Josef KLEESATTEL, Düsseldorf.

Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg.

1965 Renovierung und Erweiterung.
Anbau in krassem optischen Gegensatz zum alten Teil (Beton). Kein Turm.

1970 Neues Tabernakel.





St. Joseph



Die 1891 neuerbaute Kirche St. Josef.
Bild-Quelle: © Stadtarchiv Solingen




 
Alte kath. Kapelle St. Josef.
Ohligs, Scharrenbergerheide.

30.06.1858 Grundsteinlegung.
25.11.1862 Einweihung.

Abgebrochen.



St. Josef, kath. Pfarrkirche.
Solingen-Ohligs, Hackhauser Straße 10.

21.06.1891 Grundsteinlegung (heute vorhandene Kirche).
19.03.1893 Einweihung.

Architekten: ROSS und KNAUTH, Köln.
Bauleitung: Heinrich WÜLLER, Ohligs.

Gotischer Stil. Fünf Portale, verziert mit Hausteinen.
Neugotische Ausstattung.

1894 Fertigstellung des ca. 27 m hohen Turms.


1938 Umgestaltung des Chorraums.

Architekt: Bernhard ROTTERDAM.

1940 Ausgestaltung des Chorraums durch Mosaikbilder des Düsseldorfer Künstlers Albert DIEMKE.

1955/1956 Innenerneuerung und Neuausstattung der Sakristei.
1956/1957 Aufstellung eines Taufsteins, Gestaltung eines Taufraums.
1958 Einbau einer Lautsprecheranlage.
1962 Innenerneuerung.

Neuer Altar, gestaltet von Henryk DYWAN.





Ev. Stadtkirche Ohligs



Die Stadtkirche um 1900.
Bild-Quelle: © Stadtarchiv Solingen



Von der Nippesstraße aus gesehen.
 
Solingen-Ohligs, Wittenbergstraße.

20.04.1865 Grundsteinlegung.
15.08.1866 Einweihung.

Bauaufsicht: Baumeister GOGARTEN, Hilden.
Bauunternehmer: Stiel, Opladen.

1958 Umfangreicher Umbau.
Architekt: (Friedrich?) GOEDEKING.

1966 Turmreparatur.

  • Vgl. ev. Kirche Haan von 1864.





  • Liebfrauen



    Die alte katholische Kirche kurz vor dem Abriss;
    im Vordergrund der Neubau, 1960/1961.
    Bild-Quelle: © Stadtarchiv Solingen.



     
    Alte kath. Kirche.

    20.08.1911 Einweihung
    1960 Aufgabe der Kirche.
    1961 Abbruch.



    Liebfrauen, kath. Pfarrkirche.
    Solingen-Aufderhöhe, Löhdorf, Wiefeldicker Straße 5.

    26.06.1960 Grundsteinlegung.
    24.12.1960 Einweihung.

    Pläne: GÖBEL, Erzbischöflicher Baurat, Köln.
    Bauleitung: Architekt Theo THEYSEN, Solingen-Ohligs.

    Anlage des Pfarrzentrums mit der Kirche als Mittelpunkt, mit Atrium, nach Vorbildern aus Venedig und Ravenna, einem alten Kloster nachempfunden. Langgezogener sakraler Raum mit aneinandergereihten Satteldächern. Freistehender, ca. 30 m hoher runder Campanile.

    Glasfenster des Solinger Künstlers Willi SCHÜRMANN.





    Friedenskirche



     
    Ev. Kirche.
    Solingen-Aufderhöhe, Löhdorf, Uhlandstraße 29.

    29.08.1954 Grundsteinlegung.
    24.07.1955 Einweihung.

    Architekt: Gert SAUERZAPF, Solingen-Ohligs.

    Mehrzweckbau aus Stahlbeton, ein Raum für den Gottesdienst, Zimmer für Zusammenkünfte, zwei Wohnungen, ein freistehender Turm mit drei Glocken.

    Zwischen Kirche und Turm ein Gang, der sich in einem Säulengang um die Kirche fortsetzt. Kirche, Wohnungen und Turm bilden einen Innenhof.

    Zwölf Gussglas-Fenster, gestaltet von der Solinger Glasmalerin Helma SAUERBREY.





    Christuskirche



     
    Ev. Kirche.
    Solingen-Aufderhöhe, Opladener Straße.

    1953 Grundsteinlegung.
    12.12.1954 Einweihung.

    Architekt: Wilhelm SCHRADER.

    Christusfigur an der Frontseite von dem Wermelskirchener Künstler Walter AUCH.




    Reinoldi-Kapelle



    Das unverputzte Gebäude in den 1950er Jahren.
    Bild-Quelle: © Stadtarchiv Solingen.




     
    Ev. Kirche.
    Solingen-Aufderhöhe, Rupelrath 52 (früher zu Höhscheid)

    Im 15. Jh. erwähnt.

    1718 Umbau und teilweise Erneuerung bei Erhalt des Chores.

    Ein Rundbogenportal trägt die Jahreszahl 1718 und das Steinmetzzeichen HR.K.

    Einschiffiges Langhaus, tonnengewölbter Kapellenraum mit dreiteiligem Chorabschluss an West- und Nordseite.

    1945 Schäden durch Bomben.

    1952 Freilegung der Fresken "Weltgericht" von Ende des 15. Jh. in der Apsis.

      Über die Reinoldi-Kapelle




       Notizen aus der Geschichte von Merscheid und Ohligs


    Quellen und weitere Literatur:
  • Stadtarchiv Solingen
  • Keyl, Werner: Cornehls und Fritsche
  • Rosenthal, Heinz: Solingen Bd. 3
  • Festschrift: 100 Jahre evangelische Gemeinde Ohligs
  • Zeitungsartikel


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    30.11.2007, zuletzt aktualisiert 09.10.2008