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Inhaltsübersicht |
Solingen |
Solinger Hofschaften
Sonnenschein |
![]() Blick von Sonnenschein über das Ittertal hinweg auf Wald im Sommer 2001 |
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Die zu Solingen-Wald gehörende Ortschaft 'Sonnenschein' liegt oberhalb von Mittelitter unmittelbar an der Stadtgrenze zu Haan in sonniger Lage - wenn sie denn scheint - mit schönem Blick auf Solinger Täler und Hügel. Die Ortschaft war auch Wohnort der Walder Messermacher, die unten an der Itter gearbeitet haben.
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![]() Das Anwesen der Familie Laschet. Sonnenschein Nr. 60, o.J. Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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Der erhalten gebliebene Teil von Sonnenschein Nr. 5, 1965. Bild-Quelle: © Christian Kohl |
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Wo in der Hofschaft Sonnenschein die Familien Mutz, Dörner und Röltgen lebten, ist nicht überliefert, also auch nicht, ob evtl. ein Bezug zu dem Haus auf der oben links gezeigten undatierten Aufnahme aus dem Solinger Stadtarchiv besteht. Im größeren rechten Teil des Hauses wohnte nach Auskunft von Christian Kohl die Familie Laschet. Auf der linken Seite lebten eine Familie
Winkels und eine Familie Groß.
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![]() Sonnenschein, um 1912/1914. Bild-Quelle: Christian Kohl |
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Das nächste Familienfoto dürfte um 1906/1907 entstanden sein, vielleicht aus Anlass einer Familienfeier. Bei der Dame im Korbstuhl - wahrscheinlich mit dem kleinen Karl Kohl auf dem Schoß - könnte es sich um Amalie Weck handeln - ein Familienname, der auch in der Genealogie der Familie Mutz "zu Sonnenschein" auftaucht. |
![]() Sonnenschein, um 1906. Bild-Quelle: © Christian Kohl |
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Ergänzend teilte Manfred Kohl mit, dass es sich bei der Aufnahme aus dem Stadtarchiv um das Anwesen der Familie Laschet handelt. Die Familie stammte aus Urdenbach. Sie war in den 1890er Jahren nach Solingen übergesiedelt und betrieb dort in der Hofschaft Sonnenschein bis Ende der 1940er Jahre Landwirtschaft. Eigentümer des Hofes und der umfangreichen Ländereien war damals der Walder Rasiermesserfabrikant C. Friedrich Ern. Das Anwesen wurde Silvester 1944 gegen 14 Uhr durch Bombenabwürfe der Royal Air Force zum größten Teil zerstört. Bauer Laschet erlitt durch Bombensplitter schwerste Verletzungen. Unter widrigen Umständen gelang es schließlich, den Schwerverletzten mit einem Einspänner durch kniehohen Schnee ins relativ nahegelegene St. Josephs-Krankenhaus nach Haan zu transportieren, wo er fünf Tage später starb.
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![]() "Oma Laschet" mit Enkelkind und ziemlich glücklichen Schweinchen. Bild-Quelle: © Manfred Kohl |
![]() Sommer 1936 Bauer Laschet und sein Pferd bei der Feldarbeit. Bild-Quelle: © Manfred Kohl |
![]() Sommer 1936 Erntezeit auf den Feldern über dem Igelsforst. Bild-Quelle: © Manfred Kohl |
![]() "Feierabend". Über der Haustür ist die Nummer "5" zu erkennen. Bild-Quelle: © Manfred Kohl |
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Über die Landwirtschaft mit Pferden |
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Genealogisches
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Frühling 2002 Blick von Sonnenschein auf die ev. Kirche Wald. Foto: © Manfred Kohl |
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Quellen: |