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PFERDE-ALLTAG IN ALTER ZEIT |
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Inhaltsübersicht |
Gütertransport |
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Gewerbsmäßige Fuhrleute, Fabrikanten und Kleingewerbetreibende, Handwerker, Landwirte, Bäcker, Metzger, Milch- und andere Lebensmittelhändler - sie alle bedienten sich zum Waren-Transport des Pferdewagens. Wer über kein größeres Zugtier verfügte, spannte für kleinere Lasten sogar Hunde ein, wenn er nicht selbst ziehen oder schieben wollte. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein arbeiteten auch Spediteure, die bereits Lastkraftwagen fahren ließen, gleichzeitig noch mit starken Pferdegespannen. |
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Kumt- und Sielengeschirre
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![]() Solingen. Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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Das Foto dieses schweren Kohlenfuhrwerks in Kummetanspannung dürfte um 1900 in Solingen entstanden sein. Mit solchen Fuhrwerken wurden auch die Privathaushalte beliefert. Diese oben offenen, kragenartigen Lederkissen, Kumt oder Hamen genannt, wurden bei schweren Arbeitsgeschirren verwendet. |
![]() Solingen. Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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Dies ist der Milchlieferwagen von August Wimmershoff aus der Eschbachstraße (heute Bausmühlenstraße) in Solingen um 1936, werbewirksam bespannt mit einem farblich passenden Warmblüter in leichter Kummetanspannung. |
![]() Langerfeld. Abb. bei Voigt (1996) |
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Bäckerwagen wie dieser in Langerfeld (Wuppertal-Barmen) waren noch um 1936 unterwegs. Bei solchen relativ geringen Lasten genügten Brustblattgeschirre. |