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Solingen |
Solinger Hofschaften
Wiefeldick |
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Wiefeldick liegt im Süden von Solingen-Ohligs, nördlich des Ortsteils Aufderhöhe, östlich der Eisenbahnlinie. Der Hof scheint schon im Jahr 1487 genannt zu sein; damals erscheint er als einer der Darlehensgeber einer Zwangsanleihe aus dem Kirchspiel Wald an Herzog Wilhelm.
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![]() Wiefeldick, 2006 |
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![]() Wiefeldick, 2006 |
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Thema des folgenden (anonymen) Artikels ist die Erbteilung; der Hof Wiefeldick ist nur ein zufälliges Beispiel. Die in Auszügen zitierte Urkunde enthält aber einige Informationen für Familienforscher.
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Rheinische Landeszeitung vom 25. Januar 1938 Wie man Erbhöfe vernichtet Eine ehrliche Teilung zu Wieffeldeich im Jahre 1759
"Auf unseren Schreibtisch flattert ein Aktenstück aus dem Jahre 1759. Ein Aktenstück, das in seinen Einzelheiten klar erkennen läßt, wie man früher bestrebt war, ehrlich unter den Nachkommen zu teilen, ohne Rücksicht darauf, ob dabei jeder der Erben auch so viel hatte, daß er von dem Erbe leben oder auf ihm seinem Broterwerb nachgehen konnte.
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»Kund seyn hiemit welchergestalten die Erbgenossen von Andreasen Küller benenntlich: Johann Peter Küller, getraut mit Anna Christina Meigen, so dann: Johann Wilhelm und Anna Catharina Küller, beyde annoch ledigen standes Ihres von obengenanntem Ihrem Vater Seelig nachgelassenes zu Wieffeldeich gelegenes Erbguth unter sich zu dreyen theylen zur theylung auseinandergesetzet, um demnechst sothane Ihre Erbtheilung durch unterschriebenen land Mässer heut dato in besagte drey gleiche theile und looßer meßen und theilen. Die limitten mit nöthigen Steinpfählen absetzen, forthdwaß ferner dabey unter Ihnen Verabredet und Vergleichen worden Specificion laßen wie folgt.« |
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(Die Spezifikation teilt den Hof in drei gleiche Teile von je 17,724 3/8 Morgen, obwohl es sich um ein 'Stammguth mit Schleiffkothen' handelt. Die Einzelheiten der Aufstellung interessieren weniger. Interessant sind nur die Bezeichnungen der verschiedenen Ortschaften und Straßen; denn es wird gesprochen von
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»Damit ist also diese theilung zu jeder dero Erben genügen und wohlgefallen beschloßen, und darauß einer dem andern mit seinem anerfallenen Looßen und theil glücklich, vrey und gottes Seegen gewünschet. Hierzu eigenhändigen Unterschriften. So geschehen zu Wieffeldeich den 10. May 1759.« |
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Die Unterschriften heißen:
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Über die unterschiedlichen Namens-Schreibweisen werden sich Familienforscher nicht wundern; sie kommen sehr häufig vor, da vielfach nach Gehör geschrieben wurde.
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Detail aus der Ploennies-Karte von 1715 |
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Genealogisches
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Quellen: |