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Inhaltsübersicht |
Kirchenbauten im Bergischen Land
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Elberfeld |
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Kath. Pfarrkirche. Wuppertal-Elberfeld, Nützenberger Straße. 1909-1911 erbaut. Architekt: Alfred TEPE, Düsseldorf. Neogotische dreischiffige Hallenkirche mit vorgelagertem quadratischem 50 m hohem Westturm. Asymmetrischer Bau, eingepasst in ein dreieckiges Grundstück. Errichtet aus roten Ziegelsteinen; Gebäudeecken und Fenstergewände mit vierteiligen Maßwerkfenstern aus hellem Sandstein. |
![]() Abb. bei Werner/Köllmann/Schürmann ![]() |
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Kath. Pfarrkirche. Wuppertal-Elberfeld, Kölner Straße. 1896-1899 erbaut. 11.05.1899 Einweihung. Architekt: Gerhard August FISCHER, evtl. Mitwirkung des Kölner Architekten Theodor ROSS. Historistischer Bau, Formen der Spätromanik. Westwerk mit Doppelturmfassade, dem Limburger Dom nachempfunden. Dreischiffige sechsjochige Basilika mit einschiffigem Querhaus und kurzem Rechteckchor mit hoher, halbrunder Apsis. Errichtet aus Ziegelsteinen, verblendet mit heimischen Baumaterialien: Basaltlava für den Sockel, Tuffstein für die Wandflächen, roter Sandstein für äußere Einfassungen und gliedernde Details. 25.06.1943 Zerstörung bis auf die Außenmauern bei Bombenangriff. Bis 1954 Wiederaufbau. |
![]() 1901. Bild-Quelle: Wikipedia. ![]() |
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Ev. Kirche. Wuppertal-Elberfeld, Unterer Grifflenberg (Südstadt). 1899-1901 erbaut. 05.12.1901 Einweihung. Architekt: Regierungsbaumeister Heinrich PLANGE. Orientierung überwiegend an Formen des "Bergischen Barock", verbunden mit Renaissance-Elementen. Langhaus, Querarme und vorgesetzter quadratischer Turm mit achteckigem Aufbau, an den sich zwei Treppenhäuser anlehnen. 1943 und 1944 Zerstörungen durch Bombenangriffe. 1955 Neuerrichtung in eigenständigen, modernen Architekturformen. Teilweise Erhaltung des Äußeren, insbes. des Turms. Völlige Neugestaltung des Innenraums. Architekt: Heinrich Otto VOGEL, Trier. |
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Ev. Kirche. Wuppertal-Elberfeld, Am Von-der-Heydt-Park (Südstadt). 1949 erbaut "im Stil einer schwedischen Holzkirche". 1967 Fertigstellung des dazu gehörenden Gemeindezentrums. |
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Kath. Kirche. Wuppertal-Elberfeld, Am Friedenshain (Südstadt). 1959 Einweihung. 1973 Ersatz der Orgel durch ein größeres Instrument. |
![]() 1879. Bild-Quelle: Wikipedia ![]() |
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Ev. Kirche. Wuppertal-Elberfeld-West, Arrenberger Straße 10. 1876-1878 erbaut. 31.10.1878 Einweihung. Architekt: Heinrich BRAMESFELD, Wuppertal. Neogotische, ursprünglich dreischiffige Hallenkirche mit fünf Jochen, einem 5/8-Chor im Norden und einem der Fassade vorgesetzten schlanken, 56,75 m hohen Glockenturm. Verwendung gelblicher Ziegel für das Mauerwerk und Sandstein für die gliedernden Details und Verzierungen. Im Volksmund "Zanellakirche" genannt nach dem damals neuartigen Futterstoff-Gewebe Zanella, das in der Fabrik des Grundstücks-Stifters Wilhelm Boeddinghaus produziert wurde. 25.06.1943 Zerstörung bei einem Bombenangriff bis auf die Außenmauern von Langhaus und Turm. 1948-1950 Wiederaufbau in wesentlich schlichterer Form. 02.07.1950 Wiedereinweihung. Bis 1999 Nutzung als Kirchenraum, dann Säkularisierung der Kirche. Seit ca. 2002 (?) Ausstellungsraum eines Orgelhändlers. |
![]() Nach 1863. Bild-Quelle: Wikipedia ![]() |
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Wuppertal-Elberfeld, Sophienstraße 39.
1853-1858 erbaut. 26.03.1858 Einweihung. Architekt: Ernst Friedrich ZWIRNER, Kölner Dombaumeister und SCHINKEL-Schüler. Erbaut im sog. Rundbogenstil, der den Übergang vom Klassizismus zum Historismus kennzeichnet und antike wie romanische Formen zeigt, hier verbunden mit den Raumformen der barocken bergischen Predigtkirche. Außen verblendet mit Sandstein und Grauwacke. Achteckiger, 63 m hoher Turm mit Hauptportal. Kaum Kriegsschäden. 1962 Umbau, Einzug einer Zwischendecke; damit Teilung in einen Gottesdienstraum auf Höhe der bisherigen Emporen sowie Gemeinderäume im Erdgeschoss. 1978 Renovierungsarbeiten. Ab 2007 einzige noch als solche genutzte Kirche der Vereinigten Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-West. |
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Kath. Pfarrkirche / kath. Citykirche Wuppertal. Wuppertal-Elberfeld, Friedrich-Ebert-Str. 20 / Laurentiusplatz. 1828-1835 erbaut. 08.11.1835 Einweihung. Architekt: Adolph von VAGEDES. (3. Laurentiuskirche in Elberfeld. Die erste stand an der Stelle der späteren Alten reformierten Kirche, die zweite 1729-1825 am Turmhof.) Erbaut im klassizistischen Stil aus rosafarbenem Sandstein. Früher einer der eindrucksvollsten Kirchenräume des Klassizismus in Deutschland. Barock-Ausstattung und Malereien im Krieg zerstört. 1959-1964 Restaurierung nach Kriegsschäden. |
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Wuppertal-Elberfeld, Morianstraße 20.
Zweitälteste Kirche in Elberfeld. Mai 1748 Grundsteinlegung. 05.07.1752 Einweihung. Schlichte Saalkirche im bergischen Barockstil. Sandsteinmauerwerk, quadratischer Turm mit barocker Zwiebelhaube (1774) mit Laterne. 25.06.1943 Zerstörung durch Bombenangriff. Sept. 1951 Einweihung nach Wiederherstellung. 1974 Zerstörung durch verheerenden Brand. 1974/75 Wiederaufbau, innen modern. |
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Citykirche. Wuppertal-Elberfeld, Calvinstraße. Älteste Kirche in Elberfeld. 1689 Errichtung des der heutigen Gestalt zugrundeliegenden Gebäudes. Von 1903 bis zum Zweiten Weltkrieg stand neben der Kirche das Armenpflegedenkmal von Wilhelm Neumann-Torberg. 1950er Jahre Wiederaufbau nach Kriegszerstörungen. 1953 Durch Einziehen einer Zwischendecke Schaffung eines Obergeschosses für den CVJM. 2002 Teilung des Kirchenraums; Einrichtung eines Cafés als Begegnungsort. Seither "Kirche in der City": Raum der Kommunikation, der Spiritualität und der Kultur. 2003 Sanierung des Kirchenvorplatzes. Dabei konnten durch archäologische Untersuchungen Erkenntnisse über das Entstehungsdatum der romanischen Kirche im 13. Jh. und über die Platzgestaltung des 17. bis 19. Jh. gewonnen werden. In der aktuellen Platzgestaltung Kennzeichnung des Verlaufs der alten Friedhofsmauer durch abgesetzte Pflastersteine (Bodendenkmal). |
![]() Um 1900. Bild-Quelle: Wikipedia. ![]() |
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Ev. Kirche; seit 2006 Diakoniekirche. Vor 1930 II. Lutherische Kirche ("Hippenkirche") Wuppertal-Elberfeld, Friedrichstraße. 1847-1850 erbaut. 15.05.1850 Einweihung. Beratender Architekt: Friedrich August STÜLER. Bauleitung: Stadtbaumeister HEUSE. Schlichter, neogotischer Stil, Raumtyp bergischer Predigtkirchen mit einschiffigem Kirchsaal. 1927 Umbauentwurf von Arno Eugen FRITSCHE mit expressionistischen Stilmerkmalen. 1930 Renovierung. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Kirche verschont. 1955 neuerliche Umgestaltung durch Adolf SCHULZ. 1981 Vereinigung der Elberfelder lutherischen und reformierten Gemeinden; hierdurch sowie wegen Mitgliederschwund wurde die Kreuzkirche als Pfarrkirche überflüssig. 2006 Übergabe an die Diakonie Wuppertal. ![]() 3. Juni 1950 |
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Kath. Pfarrkirche ("Nordstadtdom"). Wuppertal Elberfeld, Ludwigstraße 56. 1884-1886 erbaut. Architekt: August LANGE, Köln. Bauleitung: Diözesenbaumeister Franz SCHMITZ (1832-1894), später Straßburger Dombaumeister. Neogotischer Stil. Basilikale Backsteinkirche mit Quer- und Seitenschiffen. Zweitgrößte katholische Kirche Elberfelds. 1943 bei den Luftangriffen teilzerstört. Mai 1949 Einweihung der wiederhergestellten Kirche. 1958 Wiederaufbau des Turms. 1970/71 umfassende Renovierung. |
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Ev. Kirche. Wuppertal-Elberfeld, Hochstraße 15 (Nordstadt). 25.10.1894 Grundsteinlegung. 01.02.1898 Einweihung. Architekt: Johannes OTZEN. Bauleitung: Friedrich Adolf CORNEHLS. Bauunternehmer: Wilhelm Fröhling, Elberfeld. Erbaut nach den Grundsätzen des Wiesbadener Programms von 1891. Kriegsschäden beim Bombardement 1943 relativ gering. Innenausstattung erhalten. |
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Kath. Pfarrkirche. Wuppertal-Elberfeld, Wortmannstraße 2. Ostersbaum, "am Fuß der Hardt". 1884-1886 erbaut. Architektengruppe TUISHANS & ABBEMA, Düsseldorf. Erbaut in Form einer spätromanischen Basilika mit gelbem Backstein. Westwerk als Zweiturmanlage. Kriegszerstörungen. Wiederaufbau in vereinfachter Form. Erneuerung der Pyramidendächer beider Türme. |
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Kath. Kirche. Wuppertal-Uellendahl, Leipziger Straße 41. 1958-1960 erbaut mit Krypta und freistehendem Glockenturm. Architekt: Klaus GOEBEL, Köln. Über dem Eingangsportal großflächige Betonplastik des Kirchenpatrons St. Michael, geschaffen von dem Bildhauer Rudolf PEER; von demselben Künstler auch Altar und Taufbecken. Altarkreuz und Tabernakel von Karl SCHRAGE, 1956-1971 Leiter der Werkkunstschule Wuppertal. |
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Ev. Kirche. Wuppertal-Dönberg, Höhenstraße 19. 1846 erbaut. 1869 Erwerb einer Teschemacher-Orgel aus dem Jahr 1767 von der reformierten Gemeinde Schwelm. 1967/68 Umgestaltung. Die Teschemacher-Orgel ging an die ev. Kirche Herzkamp. |
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Kath. Kirche. Wuppertal-Dönberg, Höhenstraße 30. 1865 erbaut. Abriss entgegen den Empfehlungen des Landeskonservators. 1985 Ersatz durch einen größeren Neubau, da die alte Kirche aufgrund der Bevölkerungszunahme Dönbergs seit den 1960er Jahren zu klein geworden war. Das Portal der abgetragenen Kirche sowie eine Sandsteinplatte mit Wappen wurden in den Neubau integriert. |
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