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Solingen |
Solinger Hofschaften
Sorgenhaus |
![]() Sorgenhaus im April 2005 |
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An dem schmalen, heckengesäumten Pfad zwischen Stübbener Straße und Böcklinstraße in Wald, der vom Sorgenhausweg zur Hofschaft Sorgenhaus führt, steht - etwas versteckt - noch ein uraltes, verschachteltes, teils verschiefertes und verschindeltes Häuschen am Rand einer Wiese und scheint nicht mehr ganz von dieser Welt zu sein. Es ist eines der Gesindehäuser des früheren Bauernhofes. Heute ist in dieser kleinen Hofschaft nur noch wenig Fachwerk zu sehen. Die Häuser wurden - wenn nicht abgerissen - dem Zeitgeschmack entsprechend modernisiert, verkleidet und verputzt. |
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Über den "Ursprung des nicht gerade anheimelnd klingenden Namens Sorgenhaus" machte man sich anno 1938 im Solinger Tageblatt öffentlich Gedanken. Dass ein Bauer 'Sorge' der Namensgeber war, klärte sich zwar erst später, aber genannt werden in diesem Zusammenhang folgende Namen: Hauptlehrer Pohl machte zum Thema folgende Anmerkungen: |
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"[...] Die urkundlich festgestellte älteste Bezeichnung für die Hofschaft ist 'Sorgenhauß' und findet sich in einer Original-Urkunde vom 5. Mai 1635. [...] In der Urkunde heißt es wörtlich:
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Otto Bauermann hat 1951 einen Aufsatz über das wahrscheinlich älteste Haus der Hofschaft Sorgenhaus veröffentlicht, über die Nr. 5, die auch heute noch steht. Obwohl äußerlich stark verändert, kann es immer noch als dasjenige Haus identifiziert werden, das der Autor beschrieben und abgebildet hat. |
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Die Heimat Jg. 17 - Nr. 9 vom 1. Dezember 1951 Das "Sorgenhaus" von Otto Bauermann
In Wald, unweit der Friedrich-Ebert-Straße, liegt still und verträumt eine kleine alte Hofschaft, seit Jahrhunderten fast unverändert - Sorgenhaus. Die Hofschaft ist auf der bekannten Karte von H. Ph. Ploennies, "Charte vom Ambte Sohlingen 1715", verzeichnet und "Sorgenhüs" genannt.
Nach der Bauweise zu urteilen, hat das Haus schon lange Jahre zwei Besitzer. Der Teil des Hauses, der an der Giebelseite den Eingang hat und heute die Nr. 4 trägt, umfaßt auch die linke Hälfte des Vorderhauses, zu dem vom Flur eine Treppe führt. In dem gewölbten Keller des Vorderhauses befand sich früher eine offene Feuerstelle; man vermutet eine Räucherkammer, die der vorletzte Eigentümer entfernte.
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Das Haus ist längst wieder in anderen Händen - in denselben, wie das kleine, verwunschene Häuschen hinter der Hecke. |
![]() Sorgenhaus, um 1975. Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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![]() Das 2. Haus von links ist die heute verputzte Nr. 5. Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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Quellen: |