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Bilder aus dem Bergischen Land |
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Hilden |
Übersicht Bilder aus dem Bergischen Land |
Bilder aus Hilden |
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Bürgerhaus - ehemaliges Rathaus an der Mittelstraße. 1899 wurde der Grundstein zum Bau des Rathauses gelegt. Architekt war der damals in Berlin ansässige Hildener Walter Furthmann (1873-1945). Errichtet wurde das Gebäude im Stil der Spätrenaissance aus Waiberner Tuffstein und Lauterthaler Sandstein. Heute dient es als Bürgerhaus und wird u.a. für kulturelle Veranstaltungen genutzt. |
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Im Innenhof des 1991 erbauten "neuen" Rathauses... |
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... steht die Brunnenplastik: "Unser kleiner Planet" von Prof. Bernd Altenstein.
"Über allem, die Erdachse betonend, tanzt ein kleines (oder entferntes) Paar den dauernden Tanz des Lebens." |
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"... in zwei Strömen [drängen sich] Fliehende aus zerstörten Zonen von der Erde weg. Aus der Undeutlichkeit der Ferne kommen sie auf den Betrachter zu und werden als Individuen kenntlich." [Aus der Interpretation durch den Künstler] |
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Mittelstraße |
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Seit 1992 stürmt sie mit ihren voll gepackten Einkaufstaschen barfüßig über die Mittelstraße. Anschaulich verkörpert sie das rastlose Konsumverhalten unserer Zeit: |
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die "Eilige Einkäuferin", Bronze-Skulptur (1992) von Karl Henning Seemann. Karl Henning Seemann |
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Das Portal der Reformationskirche an der Mittelstraße erzählt biblische Geschichten. Die mit Szenen nach dem Gleichnis vom Weltgericht (Matth. 25) geschmückte Bronzetür hat 1973 der Künstler Ulrich Henn gestaltet. Dargestellt sind auf der linken Seite: die Tränkung des Gekreuzigten, die Verspottung, die Gefangennahme (alle Matth. 27), Gethsemane (Matth. 26) und der Kindermord von Bethlehem (Matth. 2); auf der rechten Seite: die Hochzeit zu Kana (Joh. 2), die Fußwaschung, die Befreiung des Lazarus aus den Banden des Todes (beide Joh. 11), die Heilung des einsamen Kranken am Teiche Bethesda (Joh. 5) und das Gespräch mit der Samariterin (Joh. 4). |
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Ganz filigran und verspielt erscheint die 1999 errichtete "Figurenpyramide" mit den in die Höhe kletternden Strichmännchen, ein Metallrohrobjekt des Hildener Bildhauers Willy L. Bitter. Es steht auf dem "Kleinen Warrington-Platz".
Willy L. Bitter |
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"Pandora", eine weitere Bronze-Plastik von Karl Henning Seemann, aufgestellt am 11.12.1998 in der oberen Mittelstraße vor der St. Jacobus-Kirche.
Diese mythologische Figur, aus deren Büchse allerhand Übel auf die Welt geschüttet werden, soll am Rande der Einkaufsstraße auf die negativen Folgen des Konsumdenkens und konsumorientierten Handelns aufmerksam machen. |
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![]() Gerberdenkmal in der Mühlenstraße. Zwischen den Pflastersteinen ist zu lesen: "Der Gerber bearbeitete Tierfelle mit dem Schabemesser. Erst durch maschinelle Herstellung von Leder konnte auf diese schwere Arbeit verzichtet werden. Auf diesem Gelände stand von 1867 bis 1983 eine Lederfabrik." Bis 1830 gab es in Hilden nur die Gerberei von J.H. Stürmer, die sich später zum Großbetrieb entwickelte. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. kamen vier kleinere Gerbereien hinzu. |
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Weberdenkmal an der Berliner Straße / Ecke Hochdahler Straße. Die 1929 erstmals an anderem Ort aufgestellte Bronzeplastik erinnert an Karl Hasbach (+ 1922), den letzten Handweber der Paul-Spindler-Werke KG, als er 1913 sein letztes Stück ablieferte. Gibt es heute noch Unternehmer, die ihren Mitarbeitern ein Denkmal setzen? |
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![]() Wie ein kleiner Bismarckturm: Wuchtiges, 3,50 m hohes Grabmal aus bayrisch-pfälzischem Sandstein auf dem Hauptfriedhof neben der Kapelle nach einem Entwurf des Berliner Architekten Walter Furthmann, von dem auch das Hildener Rathaus stammt. Das Grabmal trägt die Aufschrift: "Unserem Ehrenbürger und hochh. Geschenkgeber Wilhelm Ferd. Lieven aus Dank errichtet. Die Stadt und katholische Kirchengemeinde Hilden" Lieven (1839-1902) war 18 Jahre lang Erster Beigeordneter, 30 Jahre lang Stadtverordneter und "ein Wohltäter" mit hohen Verdiensten um die Entwicklung der Stadt Hilden. Zudem hinterließ er der Stadt mit seinen sämtlichen Waldungen eine beachtliche Erbschaft. |
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![]() Von Zeit zu Zeit Wasser speiender Drache an der 1910 erbauten Friedhofskapelle. |
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Detail an der Fassade des "Reichshof". |
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