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![]() 2004 Erinnerungsstein in der Unterführung |
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Über den Müllersberg und dann linkerhand durch die Eisenbahnunterführung (Brucherkottenstraße) gelangt man zum Brucherkotten.
Kennen Sie in der Unterführung am westlichen Ausgang, etwa in 2 m Höhe, den Stein mit folgender Aufschrift: "JOHANN LIBDEGALL VON WERSHAU BEI LIMBURG-LAHN, HERZOGTUM NASSAU, 1866"? Dort hat sich mit seinem Meißel einer der Steinmetzen verewigt, die beim Bau der Eisenbahnanlage mitgearbeitet haben. |
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![]() 2003 Brucherkotten, von der Ohligser Seite aus gesehen |
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(i19) Brucher Kotten
Der Brucher Kotten liegt auf Haaner Gebiet westlich der Eisenbahnlinie. Der Kotten galt als der beste an der Itter, denn der Bach wies hier das beste Gefälle auf. Das Wasserrad war bis 1945 in Betrieb, dann wurde auf Strom umgestellt. Noch 1959 wurden hier Schneidwaren geschliffen. 1976/77 wurde das Fachwerkgebäude in ein Wohnhaus umgewandelt. |
![]() 2003 Blick vom Damm am Hochwasser-Rückhaltebecken. Rechts davon liegt das Klärwerk Ohligs. |
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Will man den ehemaligen Standort des Kuckesberger Kotten aufsuchen, so kann man dem Weg weiter folgen, bis die Brücke - die Ohligser Straße oder L 288 - ins Blickfeld rückt, und vor der Brücke links abbiegen. Ganz in der Nähe verbinden sich Thienhauser Bach und Lochbach mit der Itter. |
![]() Ittertal bei Kuckesberg am Hochwasserrückhaltebecken. Fast bedrohlich die Hochspannungsmasten im Hintergrund. |
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Linkerhand erstreckt sich die flache Landschaft bis zum Brucher Kotten, und rechts hinter dem Damm liegt das Klärwerk, auf dessen Gelände früher der Herderskotten stand. | |
![]() 1964 Kuckesberger Kotten, Bergseite Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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(i20) Kuckesberger Kotten
Auf der anderen Seite der "umgebetteten" Itter führt der Weg weiter zur Hofschaft Kuckesberg. Bevor es bergauf geht, gleich hinter dem Steg auf der linken Seite, stand der Kuckesberger Kotten. Die Schleiferei wird schon 1683/84 in einem Hebbuch erwähnt. 1958 waren noch acht Schleifer tätig. Der Kotten wurde 1966/67 durch den Itterverband abgebrochen. Hier befindet sich heute das Hochwasser-Rückhaltebecken Kuckesberg. |
![]() 1940 Herderskotten Bild-Quelle: Stadtarchiv Solingen |
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(i21) Herderskotten
Der Herderskotten war der letzte Itterkotten auf Solinger Gebiet. Er stand vor der Mündung des Lochbaches in den Itterbach auf dem Gelände des heutigen Klärwerks Solingen-Ohligs. Im Kotten wurden noch 1940 große Scheren und große Messer geschliffen. Beim Bau des Klärwerks wurde er abgebrochen. |
![]() 2003 Aronstab an der Itter |
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Hier kann man den Itter-Spaziergang beenden - wenn man will.
Wer nicht denselben Weg zurückwandern möchte, hat die Wahl: Z.B. kann man dem Waldweg über die Treppen aufwärts folgen und hat rechts unten das Klärwerk im Blick. Möglich, dass Ihnen ein Rehbock begegnet. Vor der Pferdekoppel kann man links abbiegen und dem Waldweg weiter aufwärts folgen. Nach kurzer Zeit stößt man auf die Bahnlinie und den Keusenhof. |
![]() 2005 Maubes im Winter |
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Folgt man dem Wilzhauser Weg, so gelangt man durch Wilzhaus und Maubes bis zur Eisenbahnschranke, biegt hinter der Schranke links in den Caspersbroicher Weg ein und dann rechts in den Waldweg, lässt den Teich der Brucher Mühle links liegen und wandert auf der südlichen Itterseite zurück in Richtung Schaafenkotten - Breidenmühle. |
![]() 2009 In der Nähe stand der "Kotten am Steeg": Die Itter kurz nach dem Zusammenfluss mit dem Lochbach vor der Grenzstraße / Ohligser Straße |
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Die Itter hat allerdings bis zu ihrer Mündung in den Rhein noch einige Kilometer durch Hilden und Benrath zurückzulegen. Wer weiter wandern möchte, kann dies tun:
Kurz hinter der Stelle, wo sich Itter und Lochbach treffen, verläuft die Ohligser Straße. Die Itter fließt unter ihr her und weiter durch Wiesen, gesäumt von Weiden. |
![]() 2005 Itter-Wiesenlandschaft mit Weiden, unmittelbar westlich der Ohligser Straße. Vermutlich stand auch hier ein Kotten. |
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Hier "am Steg" muss schon der nächste Schleifkotten gestanden haben.
Unmittelbar folgen kann der Spaziergänger dem Bach dort nicht, sondern biegt rechts ab und wandert die Ohligser Straße aufwärts in Richtung Haan. Rechterhand liegt das Gasthaus zum Brunnen. Auf der linken Straßenseite biegt man in das Sträßchen Pütt ein, das in Richtung Hilden führt - und wieder an den Itterbach. |