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Inhaltsübersicht |
Haan
Alte Häuser und Höfe Einführung / Quellen
Übersicht A-Z |
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Die Hofgruppe Thienhausen ist ein historisches Siedlungsgebiet in Unterhaan mit möglicherweise bis ins Jahr 1300 zurückreichenden Wurzeln. Umso erstaunlicher, dass der Haaner Heimatforscher August Lomberg sie in seinem "Haaner Heimatbuch" nicht besonders erwähnt hat.
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2010 Kölner Straße Ecke Dürerstraße mit Blick auf Alt-Thienhausen |
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Das Kirchspiel Haan war bereits im Mittelalter sicherlich nicht nur eine Streusiedlung. Neben den Ortskernen Alter Kirchplatz, Jülicherland und Stras (Kaiserstraße als Teil der historischen Kölner Straße) bildeten sich weitere Unterzentren mit relativ hohen Bevölkerungszahlen.
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Mit Datum 26. April 1693 ist im Taufbuch des Kirchspiels Wald (Solingen) "Johann Thienhaus ufm Berg Kirsp. Hahn" genannt, am 4. Dez. 1698 "Jan Müllers Frau ufm Thönhausberg Hahn".
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2010 Ecke Carl-Barth-Straße / Dürerstraße. |
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Der Hof Neu-Schricks an der Straße Alt-Thienhausen wurde bis etwa 1960 von Wilhelm Steinberg als landwirtschaftlicher Betrieb geführt. Das Wohnhaus Alt-Thienhausen 9 steht unter Denkmalschutz.
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![]() 2010 Neu-Schricks an der Straße Alt-Thienhausen 9. |
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2010 Alte Wasserpumpe. |
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Vollmar vermutet, dass es sich bei dem Haus Alt-Thienhausen Nr. 15 möglicherweise um den Urhof der Siedlung Thienhausen handelt. Das (zum Zeitpunkt seiner Inaugenscheinnahme) mit Schiefer verkleidete Fachwerkhaus sei nach Bauzustand und Konstruktion aus der Zeit um 1800 und damit älter als der Hof Neu-Schricks.
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"Ich Adolph Wennemar von Bottlenberg genannt Kessel tun kunt und bekennen hiermit, daß ich meine zum Hauß Casparsbruch gehörige Bach, die Iterbach genannt, von dem Qual oben der Breiden Mühlen ahn biß zum Ende meiner Bach auf vier nacheinander volgende Jar - jedoch zur Halbscheid aufzusagen und abzustehen, wan es einen oder anderen nicht länger gevallen würde - verpfachtet habe an Jan Tenhausen.
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Leider hat Vollmar seine Quellen und Fundorte nicht näher bezeichnet, so dass alle diese Angaben nur Anhaltspunkte sein können. |
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2010 Alt-Thienhausen 13 und 15. |
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Das Thienhauser Häuschen könnte früher unter dem Hofnamen Gartenau mit erfasst gewesen sein. Von Bausubstanz und Konstruktion her stammt dieser alte Fachwerkbau an der Max-Liebermann-Straße Nr. 5 lt. Vollmar "im Kern" vermutlich aus dem 17. Jh. oder aus der Zeit um 1600. Es sind mehrere Erweiterungsstufen und rückwärtige Anbauten aus altem Ziegelmauerwerk vorhanden.
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1982 Das "Thienhauser Haußgen"? Fachwerkhaus Max-Liebermann-Straße Nr. 5. Foto: Vollmar. |
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Die Reihenfolge bei Aufzählungen wie auch der Name "Gartenau" oder "Garden" selbst sprechen dafür, dass hier vermutlich das Haus Alt-Thienhausen Nr. 12/14/16 gemeint ist. In der Mitte des Gebäudes steht, wie Vollmar schreibt, ein mächtiger Turm aus Bruchsteinen: ein "Steingaden" oder Fluchtturm, in den sich die Hofbewohner bei Gefahr zurückziehen konnten.
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2010 Hinten ist die verschieferte Fassade des denkmalgeschützten Hauses Alt-Thienhausen 14/16 zu sehen. |
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Quellen: |