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Arbeitskreis Familienforschung
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10 Jahre


Arbeitskreis Familienforschung Haan

Der Arbeitskreis Familienforschung hat sich im März 1999 formiert. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kommen aus Haan und den umliegenden Städten.

Allen gemeinsam ist das Interesse am Thema Familienforschung. Die Schwerpunkte können unterschiedlich sein: Der eine forscht nach allen Angehörigen seines Familiennamens, die andere nach allen Vorfahren aus den väterlichen und mütterlichen Linien, der Dritte nach den noch lebenden Verwandten. Einige verfügen bereits über viel Erfahrung und eine Jahrhunderte zurückreichende "Ahnensammlung", andere fangen gerade erst an. - Geforscht wird nicht nur in Haan und Umgebung und nicht nur in Deutschland, sondern überall da, wo die Ahnen gelebt haben.




Themen

  • Erfahrungsaustausch
  • Informationsaustausch über Wege der Informationsbeschaffung
  • Computergestützte und konventionelle Möglichkeiten der Datenbeschaffung, -darstellung und -verwaltung
  • Namenskunde
  • Austausch von Literaturempfehlungen
  • Verabredung gemeinsamer Forschungs-Fahrten,
        z.B. zum Personenstandsarchiv in Brühl oder zum Hauptstaatsarchiv Düsseldorf.



  • Treffen

    Die Treffen finden in unregelmäßigen Abständen in Haan statt. Ein Einstieg oder sporadisches Mitmachen ist zu jedem Termin möglich. Da es sich um einen privaten Arbeitskreis handelt, entstehen bis auf eine geringe Nutzungsgebühr für die Räumlichkeiten in der Regel keine Kosten.


    Nächster Termin:
    Dienstag, 7. September 2010, 19 Uhr
    Vereinshaus des Haaner Turner-Bund (HTB), Diekerstraße 69, Haan
    (Holzhaus auf dem Schulgelände gegenüber der Sporthalle)

    ACHTUNG:
    Baustelle - keine Parkmöglichkeiten auf dem Schulgelände!

    Kontakt zum Arbeitskreis Familienforschung (eMail)


     
    Vereinshaus des HTB,
    Diekerstraße 69, Haan




    Westdeutsche Zeitung, Montag, 8. August 2005  -  HAAN

    Spurensuche in eigener Sache

    22 Mitglieder hat mittlerweile der Haaner Arbeitskreis
    für Ahnen- und Familienorschung.

    Von René Czejka

    Haan. Quellen zu suchen und sie wissendurstig auszuschöpfen, das ist das Feld, auf dem Ahnenforscher zuhause sind - auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Dieser Passion, sich auf die Spuren der Vorfahren zu begeben und Stammbäume zu rekonstruieren, frönt in Haan schon seit einigen Jahren der Arbeitskreis Ahnen- und Familienforschung.

    Ohne Vorstand sind hier zurzeit 22 Hobby-Genealogen locker organisiert. Sie treffen sich alle sechs bis acht Wochen, um sich auszutauschen und informationsträchtige Quellen zu diskutieren. "Bei den Treffen versuchen wir auch, Anfragen, die wir von Mitbürgern bekommen haben, zu beantworten, sofern es den finanziellen Rahmen nicht sprengt", erklärt Dirk Westerweg, der im Arbeitskreis zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit ist.

    Bei der Recherche machen sich die Ahnenforscher verschiedene Hilfsmittel zu Nutze. Die wichtigste Quelle vor Einführung der Standesämter stellen die Kirchenbücher der Gemeinden dar. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts geführt, finden sich hier aufschlussreiche Eintragungen über Geburten, Hochzeiten und Todesfälle. Im französischen Einzugsgebiet kann man zusätzlich Personenstandsurkunden zu Rate ziehen, deren Einführung auf Napoleon zurückgeht.

    Dennoch ist die Ahnenforschung eine zeitaufwändige Angelegenheit. Fragmente aus verschiedensten Quellen werde wie ein Puzzle zu einem Stammbaum zusammengesetzt. Nicht selten wird der Forscher bei seiner Arbeit mit der dunklen Seite der Familiengeschichte konfrontiert. "Wenn man da dann ran geht, darf man keine Angst haben, dass man auch mal Leichen im Keller findet - aber natürlich oftmals auch Positives", erzählt Rita Labonte-Philippen aus dem Arbeitskreis. Sie hat ihre Ahnenlinie in jahrelanger Kleinstarbeit bis zu Karl dem Großen zurückverfolgt.

    Doch Familienforschung findet nicht ausschließlich zwischen dicken Büchern am Schreibtisch statt. Auslandsreisen zu Recherchezwecken gehören genauso zur Genealogie wie das Entziffern von Sütterlin, der altdeutschen Schrift, die letztlich auch in jeder Region Deutschlands anders geschrieben wurde.

    Um die Quellen besser vernetzen zu können, hat sich der Arbeitskreis als Ziel die Einrichtung einer Heimatstube gesetzt. In ihr sollen Gruppen, wie der Bergische Geschichtsverein oder der Arbeitskreis für Ahnen- und Familienforschung, ein Zuhause mit Zugriff auf ein Archiv finden. "So etwas fehlt in Haan bisher", bedauert Westerweg.

    Interessierte finden den Arbeitskreis am 30. August im Clubhaus des Haaner Turnerbundes an der Grundschule Dieker Straße oder im Internet.



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    22.11.2001, zuletzt aktualisiert 04.08.2010